Radrennen durch Veen : Zwei Bier-Fässchen für Prolog-Sieger Tersteegen

Erste Gewinnerin bei der 15. Radnacht durch Veen am Freitagabend war Kira Hendrichs. Ulrich Peters stürzte im Einzelzeitfahren.

Kurz vor dem ersten Rennen der 15. Veener Radnacht ging ein Platzregen aufs Krähendorf hinab. Mit sechsminütiger Verspätung wurde das erste von drei Kinderläufen gestartet. Die kleinsten Teilnehmer traten mit Bobby-Car, Laufrad und Puky-Wutsch an. Die Regenjacken durften nicht fehlen. „Hoffentlich wird’s nicht zu nass“, sagte Franz Gesthuysen von der gastgebenden Radsportgruppe der Borussia mit skeptischem Blick in den Himmel.

2:34 Minuten benötigte Kira Hendrichs für die 640 Meter lange Runde. Sie war die Erste, die am Freitagabend den Zielstrich überfuhr. Kira bekam wie alle anderen Kinder für ihre Leistung einen Pommes-Gutschein, Sattelüberzug und eine Medaille vom Gemeindesportverband (GSV) Alpen. „Auf die Förderung der Jugendarbeit legen wir viel Wert“, meinte der GSV-Vorsitzende Hans-Jürgen Sura.

 Jürgen Becker aus Xanten benötigte für die Runde durch Veen 1:04,74 Minuten.
Jürgen Becker aus Xanten benötigte für die Runde durch Veen 1:04,74 Minuten. Foto: Fischer, Armin (arfi)

Vor dem Prolog hatten Edgar Ingenerf sowie Andreas Elbers ihren Auftritt. Mit Laubsauger und Gummischieber versuchten sie, dass Regenwasser aus der scharfen Linkskurve direkt nach dem Start zu bekommen. Das klappte. Einen Sturz gab’s dennoch – allerdings unweit der Kirche. Ulrich Peters rutschte mit dem Hinterrad weg und zog sich leichte Schürfwunden zu. Er fuhr dennoch weiter. Wegen der Unfallgefahr starten die Radsportler diesmal nicht von der Rampe aus.

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Schnellster der 32 Teilnehmer war Guido Tersteegen (TS Harburg) in 53,68 Sekunden. Für ihn war’s nicht der erste Erfolg in Veen. Er bekam bei der Siegerehrung zwei Fünf-Liter-Fässchen Bier ausgehändigt. Zweiter wurde Andreas Pechhold (54,70), Dritter Robert Nowack (54,84). Beim anschließenden Mannschaftsrennen mit 18 Teams stieg auch Ulrich Peters wieder auf den Sattel.

Info: Das Mannschaftszeitfahren war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.