1. NRW
  2. Städte
  3. Xanten

SPD Xanten ehrt 2022 langjährige Mitglieder

Xantener Ortsverein ehrt Mitglieder : „Die SPD ist so ein bisschen wie ein Fußballverein“

Die SPD Xanten hat langjährige Mitglieder geehrt und ein neues Mitglied aufgenommen. Der Landtagsabgeordnete René Schneider nutzte die Gelegenheit für einen Ratschlag – dafür zog er einen Vergleich zum Fußball.

Parteimitglieder haben es auch nicht immer leicht. René Schneider weiß das. Der Sozialdemokrat hat schon einige Wahlen erlebt – mit unterschiedlichem Erfolg. Eine Parteimitgliedschaft macht also nicht immer nur Freude, und einen Hinweis darauf konnte sich der SPD-Landtagsbgeordnete am vergangenen Mittwoch nicht verkneifen.

Schneider war zur Jahreshauptversammlung der Xantener SPD gekommen, und der Ortsverein begrüßte ein neues Mitglied: Daniel Brünenberg ist eingetreten, weil er sich schon immer für Politik interessiert habe, und mit der SPD könne er sich am besten identifizieren, sagte er. Schneider gratulierte – und berichtete aus eigener Erfahrung: Eine Mitgliedschaft sei in etwa so wie die Unterstützung für einen Fußballverein, sagte er: „Du wirst feststellen, es gibt ganz viele Situationen, da sitzt Du vorm Fernsehen und denkst, was passiert da gerade, und trittst gegen die Eistonne, aber am Ende des Tages bleibst Du immer dabei, weil Du weißt, dass Du etwas bewegen und auch das dicke Schiff SPD in die richtige Richtung bringen kannst.“

  • Der neu gewählte Vorstand der Xantener
    Volker Markus trat nicht mehr an : SPD wählt Theo Neu zum Vorsitzenden
  • Landtagspolitiker René Schneider (l.) bei seiner
    Sommertour-Station in Rheinberg : Von wegen bedrohte Art
  • Die Sondersitzung fand in der Mensa
    Streit um Gymnasium-Neubau : Eklat im Xantener Rat – Grüne, Fox und BBX verlassen die Sitzung

Lang dabei geblieben sind zum Beispiel folgende SPD-Mitglieder, die am Mittwoch vom Xantener Ortsverein für ihre Treue geehrt wurden: Helmut Fischer und Ingrid Röder für jeweils 50 Jahre, Ralph Trost für 35 Jahre, Werner Fellmann für 30 Jahre und Sabine Wrobel für zehn Jahre.

(wer)