SPD Sonsbeck will ihre Ideen noch stärker kommunal verankern

Jahresabschluss : SPD: Ideen stärker in den Ort tragen

Beim Jahresabschluss war Zeit für einen Rückblick. Aber auch Ehrungen standen an.

Mit einem gemütlichen Beisammensein ließ die Sonsbecker SPD nun das Jahr im Waldrestaurant Höfer ausklingen. Ortsverbandsvorsitzende Ulrike Schneider-Dode gab einen Rückblick auf das Jahr und erinnerte an die Bundes- und Landespolitik. Ein „Weiter so“ sei nicht möglich, mahnte sie. Die Zeit der SPD als Volkspartei sei vorbei, wie der Mitgliederschwund zeige – sozialdemokratische Solidarität fehle, die aktuelle Sozial- und Steuerpolitik gehe am Menschen vorbei. „Noch ist Zeit, einen politischen Neuanfang mit einer konstruktiven Politik zu finden“, so die Vorsitzende. „Was wir nicht brauchen, ist eine Finanzpolitik, die die Infrastruktur verkommen lässt und in Überbietung der Schäublischen Sparneurose eine ‚Schwarze Null‘ feiert“, forderte sie. Das Vorhaben des Bundesfinanzministers Olaf Scholz sei der richtige Schritt, „endlich die Umlagefähigkeit der Grundsteuern auf Mieter zu beenden.“

Im Fokus der lokalen SPD sei daher der kommunale Hebesatz. Wie kämpferisch, bürgernah und zukunftsorientiert Politik in diesem Punkt aufgestellt sei, beweise der Landtag, beispielsweise im Bemühen, Straßenbaumaßnahmen durch die Kommunen nicht auf Anwohner, sondern auf das Land zu übertragen. Ihr Dank galt daher dem SPD-Landtagsabgeordneten René Schneider. Mit Blick auf die politische Arbeit appellierte sie an die Mitglieder des Ortsverbandes, weiter an der parteipolitischen Neufindung zu arbeiten, „in dem wir unsere Ideen noch stärker in den kommunalen Bereich hineintragen und verankern.“

Angeregt wurde zudem, im nächsten Jahr den Neujahrsspaziergang wieder anzubieten und die regelmäßigen Stammtischrunden wieder aufleben zu lassen. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt. Ursula Bull (10 Jahre), Gabi und Helmut Lorenz (20 Jahre), Dr. Robert Peters (20 Jahre), Dr. Horst Wischner (30 Jahre), Monika Zudnochowski-Hensen (30 Jahre) und Ulrike Schneider-Dode (35 Jahre).

Mehr von RP ONLINE