Sonsbeck: Sonsbecker haben Probleme mit der Müllabfuhr

Sonsbeck: Sonsbecker haben Probleme mit der Müllabfuhr

Die Müllabfuhr bereitet den Sonsbeckern in letzter Zeit Probleme. Wer denn versicherungstechnisch verantwortlich sei, wenn die Männer vom Entsorgungsunternehmen Schönmackers die geleerte Tonne an der Xantener Straße einfach auf den Rad-Fußweg stellt und sie vom Wind umgekippt und vielleicht auf die Straße gedrückt wird, fragte ein Anwohner in der jüngsten Sondersitzung des Gemeinderates.

Und er tat dies aus gegebenem Anlass. Wie immer habe er seine volle Tonne an das Ende seines Grundstückes gestellt; der Mann von der Müllabfuhr habe sie aber nach der Leerung einfach auf den Radweg geschoben. Und es kam, wie es kommen musste: Die Tonne kippte um, blockierte den Weg. Gottlob war der Anlieger rechtzeitig draußen und hat die Tonne weggeholt - drei Sekunden später, und "ein Mofafahrer wäre 'reingedonnert". Wer denn dann für den Schaden haftet, wollte der Anlieger wissen. Klare Antwort von Kämmerer Willi Tenhagen: Das Entsorgungsunternehmen. Denn die geleerte Tonne müsse wieder an die Grundstücksgrenze zurück geschoben werden, so stehe es im Vertrag.

Fachbereichsleiter Georg Tigler bestätigte, dass es in letzter Zeit viele Klagen über die Müllabfuhr gegeben habe. "Der Beschwerde-Ordner ist voll, seitdem für Sonsbeck neuerdings die Schönmackers-Niederlassung in Wesel zuständig ist." In der Vergangenheit seien auch schon mal ganze Straßenzüge schlicht vergessen worden. Die Verwaltung will jetzt dem Entsorgungsunternehmen auf die Finger klopfen.

(jas)