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Sonsbecker haben mehr Geld als Xantener

Verfügbares Einkommen : Sonsbecker haben mehr Geld als Xantener

Die Landesstatistiker haben ausgerechnet, wie viel Geld im Durchschnitt einem Haushalt zum Konsumieren und Sparen bleibt. Zwischen den Einwohnern der Städte und Gemeinden gibt es deutliche Unterschiede.

Sonsbecks Einwohner hatten in den vergangenen Jahren mehr Geld zum Konsumieren und Sparen als Menschen in Rheinberg, Alpen oder Xanten. Das geht aus einer Datenerhebung des Landesbetriebs IT NRW hervor. Demnach hatte ein Sonsbecker 2018 im Durchschnitt ein verfügbares Einkommen von 25.659 Euro. Ein Alpener kam auf 23.835 Euro, ein Rheinberger auf 22.815 Euro und ein Xantener auf 22.752 Euro. In ganz NRW lag der Durchschnitt bei 22.294 Euro, im Kreis Wesel bei bei 22.230 Euro. Im landesweiten Vergleich lag Sonsbeck auf dem 54. Platz aller 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Alpen landete auf Rang 126, Rheinberg auf 209 und Xanten auf 211.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker diejenige Einkommenssumme, die den Haushalten im Durchschnitt für Konsum und Sparzwecke zur Verfügung steht. Berücksichtigt werden das Arbeitnehmerentgelt, das Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen sowie Sozialleistungen, abgezogen werden Steuern und Sozialabgaben. Das verfügbare Einkommen ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden und ermöglicht Aussagen zur lokalen Kaufkraft. Aktuellere Zahlen als für 2018 liegen noch nicht vor.

In den Jahren davor waren die Unterschiede beim verfügbaren Einkommen ähnlich groß gewesen. 2014 hatte ein Sonsbecker im Durchschnitt 22.665 Euro gehabt, ein Alpener 20.995 Euro, ein Rheinberger 20.520 Euro und ein Xantener 20.220 Euro.