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Sonsbecker Grüne haben ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert

Kommunalpolitik in Sonsbeck : Sonsbecks Grüne haben sich für die Wahl formiert

Die Grünen sind zuversichtlich, dass sie im September ihren Stimmenanteil verbessern können. Vor sechs Jahren zogen sie nach neun Prozent an der Urne mit zwei Leuten in den Rat ein.

Die Grünen sind überzeugt, dass sie mit ihrer Aufstellungsversammlung den Grundstein für eine erfolgreiche Kommunalwahl Mitte September gelegt haben. Bei der von Kreiskassierer Hans-Peter Weiß geleiteten Veranstaltung hat der Ortsverband alle 13 Sonsbecker Wahlkreise besetzt.

Auf der Reserveliste stehen neun Namen. Das Spitzenteam, so die Grünen, bildeten die ersten vier Plätze der Liste, die nach Anteil der Stimmen greift, sollte die Partei wie vor sechs Jahren kein Direktmandat ziehen. Bei der Wahl 2014 holten die Grünen neun Prozent und zogen mit zwei Leuten in den Rat ein.

Auf Listenplatz 1 und 2 wurden die Sprecher des Ortsverbandes, Stefanie Michaelis und Werner Kalter, gewählt. Michaelis ist 43 Jahre alt, Sonderpädagogin und arbeitet ehrenamtlich beim Unternehmen Zündkerze und den Klimpansen, der integrativen Klettergruppe. Diplomingenieur Kalter (71) ist ehrenamtlich bei den NRW-Wirtschaftssenioren tätig. Auf Platz 3 und 4 folgen der 34-jährige Sonderpädagoge Christoph Fromont (Schriftführer) und Vermessungstechniker Sascha Wüllenweber (29). Die weiteren Listenplätze belegen Walter Malzkorn, Lukas Aster, Ulla Jansen-Hammel, Frank Klier und Mia Wojciechowski. „Alle verfolgen ein Ziel: in möglichst hoher Anzahl in den Gemeinderat einziehen“, heißt es in der Mitteilung der Grünen.

Bei der Versammlung ging es auch um Themen, die die Grünen in den nächsten Wochen zu einem Wahlprogramm formen werden. Ein Schwerpunkt: „Wir möchten Politik mit dem Blick auf ein Sonsbeck für unsere Kinder, Enkelkinder und für nachfolgende Generationen machen und nicht in kurzsichtigen Entscheidungen verharren“, heißt es. Dabei gehe es um Aspekte wie Generationengerechtigkeit, Verkehr, Infrastruktur, Bildung und Umwelt aber auch um Wohnraum, das örtliche Gewerbe und den „Sozialraum Sonsbeck“.

(bp)