Sonsbeck: Känguru Skippy hat neues Zuhause

In Sonsbeck eingefangen : Känguru Skippy hat ein neues Zuhause gefunden

Das am Sonntag in Sonsbeck eingefangene Känguru Skippy hat eine neue Bleibe gefunden: Der Duisburger Zoo hat das Beuteltier aufgenommen. Offenbar fühlt es sich dort wohl: Es hat schon gefressen.

Das Känguru ist am Donnerstag in den Duisburger Zoo gebracht worden, wie der Tierpark und die Kreispolizei Wesel mitteilten. Der Transport sei gut verlaufen, berichtet Christian Schreiner vom Duisburger Zoo auf Anfrage unserer Redaktion. „Als wir bei ihrer Ankunft in Duisburg das Auto aufmachten, hat sie uns schon mit großen Augen und sehr neugierig angeguckt.“ Für Skippy ging es zunächst auf die Quarantäne-Station. „Sie hat sich erstmal alles genau angeschaut und ist dann auch sofort ans Futter gegangen.“

Jetzt wird die Känguru-Dame untersucht, bevor sie dann zu ihren Artgenossen kann. „Wir werden die Kleine noch einmal vorsorglich durchchecken. Bisher macht sie aber einen sehr guten, agilen Eindruck“, sagt Zootierärztin Carolin Bunert. Skippy werde im Laufe der nächsten Wochen in die Gruppe der Bennett-Kängurus integriert - denn anders als zuerst vermutet, handelt es sich um ein Känguru dieser Art.

Das Tier war wochenlang im Raum Xanten und Sonsbeck immer wieder gesehen worden, bevor es am Sonntagabend von der Polizei und dem Moerser Tierarzt Carsten Matburger eingefangen wurde. Das Tier kam zunächst in die Praxis, wo sich das ganze Team um das kleine Känguru gekümmert habe, berichtete Matburger unserer Redaktion. Auffällig sei der große Appetit des Tiers gewesen - auch unmittelbar nach der Narkose. „Sie mümmelt den ganzen Tag und scheint den Umständen entsprechend recht zufrieden zu sein“, so Matburger am Mittwoch.

Wann Skippy besucht werden kann, wird der Duisburger Zoo laut Polizei noch bekannt geben. „Heute lassen wir sie erstmal in Ruhe“, so Schreiner. „Das war ganz schön viel Aufregung für den kleinen Hüpfer.“

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