Sonsbeck: Forsthaus Hasenacker sucht neue FSJ'ler

Sonsbeck : Freiwillige fürs Forsthaus gesucht

Die Jugendbildungsstätte in Sonsbeck sucht junge Erwachsene für ein Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst. Anna Kappel hat ihr freiwilliges Jahr bald hinter sich – und kann nur Positives über die Arbeit mit Kindern berichten.

Arbeit mit Kindern, eigenverantwortlich Freizeitprogramme und pädagogische Inhalte kreieren, eigene Ideen einbringen und umsetzen. Diese und viele weitere Möglichkeiten bietet die Arbeit als Absolvent eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder als Bundesfreiwilligendienstlers (Bufdi) im Sonsbecker Forsthaus Hasenacker. Die Jugendbildungsstätte hat vom 1. September an für beide Bereiche jeweils eine Stelle zu besetzen und sucht noch junge Erwachsene, die sich nach dem Schulabschluss ein Jahr lang im Bereich der Jugendbildung betätigen möchten.

So wie die Xantenerin Anna Kappel. Die 19-jährige hat nun zwölf Monate als FSJ’lerin im Forsthaus hinter sich – und kann nur Positives über ihre Arbeit berichten. „Ich fand die Idee eines Freiwilligen Sozialen Jahres sehr spannend und wollte auch Verantwortung übernehmen. Außerdem hatte ich schon vorher immer mal wieder hier geholfen. Die Arbeit mit den Kindern ist einfach sehr abwechslungsreich und macht viel Spaß.“ Zu ihren Aufgaben zählte hauptsächlich die Betreuung der im Forsthaus untergebrachten Schulklassen und Ferienfreizeiten. „Wir haben das Leben in unserem Teich erkundet, sind viel im Wald gewesen, haben aber auch Römer- und Mittelalterprogramme durchgeführt. Das war sehr abwechslungsreich“, erzählt die künftige Politik- und Philosophiestudentin.

Dem künftigen FSJ’ler und Bufdi wird jeweils ein erfahrendes Teammitglied zur Seite gestellt. „Keiner ist auf sich allein gestellt“, betont Tim Jansen, Bildungsreferent des Forsthauses. Die Vorbereitung der einzelnen Programme und die Recherche der theoretischen Inhalte sei zwar ein wichtiger Teil der Arbeit. Aber: „Es können auch andere Tätigkeiten etwa in der Verwaltung, in der Küche oder als Hausmeister übernommen werden. Alles ist möglich, je nach Vorlieben.“ Hinzu kommen insgesamt fünf Seminarwochen, die der zukünftige FSJ’ler und Bufdi wird absolvieren müssen.

Insgesamt 13 Leute gehören zum Team, das sich um die Betreuung der jungen Gäste kümmert. „Im Sommer und Herbst haben wir eigentlich jede Woche eine Gruppe hier, um die wir uns dann kümmern. Eine Klasse wird immer von zwei Teamern betreut.“ Die gemeinsame Arbeit war es auch, die für Kappel den Reiz am FSJ ausgemacht hat. „Das Team hier ist echt nett, das Arbeitsklima sehr angenehm. Jeder hilft jedem, Erfahrungen werden weitergegeben. Man profitiert einfach voneinander“, erzählt Kappel, die künftig in ihren Semesterferien weiter am Forsthaus aushelfen und mitarbeiten möchte.

Für Tim Jansen ist es derweil unerheblich, woher mögliche Bewerber kommen. „Eine gewisse Ortsnähe macht natürlich Sinn, um nicht zu weit fahren zu müssen. Aber wir sind da nicht festgelegt.“ Wichtig sei nur, dass die neuen Kräfte mit eigenen Ideen nicht hinterm Berg halten. „Jeder kann sich nach Lust und Laune einbringen und auch ein Stück weit selbst verwirklichen. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.“

Interessenten für ein FSJ (max. 26 Jahre) oder die Bufdi-Stelle können eine schriftliche Bewerbung an das Forsthaus Hasenacker, Dassendaler Weg 71, 47665 Sonsbeck schicken oder sich per Mail an die Adresse tim.jansen@jubi-hasenacker.de wenden.

Mehr von RP ONLINE