Sonsbeck CDU Sonsbeck bedauert das Aus des Gesamtschulstandortes

Sonsbeck · Nach dem Aus der Hauptschule, nun auch noch das Aus für den Standort Sonsbeck der Gesamtschule. Das bedauert Josef Elsemann, CDU-Fraktionsvorsitzender, sehr.

 Der Sonsbecker Standort der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck soll Mitte 2020 aufgegeben werden.

Der Sonsbecker Standort der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck soll Mitte 2020 aufgegeben werden.

Foto: Markus Plüm

Die Sonsbecker CDU-Fraktion bedauert, dass der Teilstandort der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck in der Gemeinde im Jahr 2020 endgültig geschlossen wird. „Nur einen Tag nach Schließung der Hauptschule ist auch über das Ende des Teilstandortes Sonsbeck der Gesamtschule entschieden worden. Die CDU-Fraktion Sonsbeck bedauert diese unvermeidbare Entwicklung, denn damit ist in Sonsbeck ab Schuljahresbeginn 2019 kein Einstieg in eine weiterführende Schule mehr möglich“, erklärte Fraktionsvorsitzender Josef Elsemann. Rat und Verwaltung hätten bis zuletzt für den Erhalt des Teilstandorts Sonsbeck gekämpft – leider ohne Erfolg.

 Josef Elsemann, Fraktionsvorsitzender der CDU Sonsbeck, hat für den Erhalt des Schulstandortes gekämpft – leider ohne Erfolg.

Josef Elsemann, Fraktionsvorsitzender der CDU Sonsbeck, hat für den Erhalt des Schulstandortes gekämpft – leider ohne Erfolg.

Foto: cdu

„Die CDU-Fraktion begrüßt es, dass die Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien eingeschult werden, zumindest noch zwei Jahre in Sonsbeck unterrichtet werden. Natürlich hatten wir gehofft, dass mit höheren Anmeldezahlen für den Standort Sonsbeck die Schule vor Ort erhalten bleibt.“ Wie schon in den vergangenen Jahren reichten auch die diesmal rund 125 Anmeldungen nicht aus, um zwei Klassen am Teilstandort unterzubringen.

Dennoch sei CDU-Fraktion davon überzeugt, dass die möglicherweise künftige „Willi-Fährmann-Gesamtschule“ ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft bleiben werde. Welche Konsequenzen sich aus der Aufgabe des Standortes beim Übergang der Grundschüler in den Sekundarbereich im kommenden Jahr ergeben, lasse sich nach Meinung der Fraktion aber noch nicht absehen. Zudem ist noch ungeklärt, welche neue Nutzungsmöglichkeit sich für das dann leerstehende Schulgebäude auftut.