Gratulation an Sonsbecks Bürgermeisterin Besuch aus dem Bundestag

Sonsbeck · Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Bernd Reuther, und Sonsbecks Bürgermeisterin Nadine Bogedain sprachen erneut über die Hochstraße.

Bernd Reuther (r.), Jürgen Kühne und Nadine Bogedain tauschten sich über aktuelle Herausforderungen in der Gemeinde Sonsbeck aus.

Foto: Gemeinde Sonsbeck

Der Bundestagsabgeordnete Bernd Reuther hat Sonsbecks Bürgermeisterin Nadine Bogedain besucht, um ihr persönlich zur Wahl zu gratulieren. Bereits während des Wahlkampfs war der Kostenpflichtiger Inhalt verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in Sonsbeck zu Gast, um Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung auf der Hochstraße zu besprechen.

Auch bei dem jüngsten Besuch tauschten sich Reuther, Bogedain sowie Sonsbecks FDP-Fraktionschef Jürgen Kühne nach einer kurzen Wahlanalyse über aktuelle Herausforderungen in der Gemeinde aus. Vor allem Verkehrsfragen, wie die Verlängerung der Tempo-30-Strecke auf der Hochstraße, standen im Vordergrund. Diese schien Ende Oktober aufgrund der geplanten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes noch in greifbarer Nähe zu sein. Die Reform scheiterte jedoch unter anderem an der Enthaltung vom Land NRW im Bundesrat. Reuther hofft, dass ein Änderungsgesetz noch vor der Sommerpause erneut zur Abstimmung gestellt werden kann.

Auch über ein von Anwohnerinnen und Anwohnern aus Labbeck vorgetragenes Problem wurde gesprochen: Aufgrund der Änderungen bei den Mautgebühren scheine es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Ortschaft zu kommen. Vermutet wird, dass Unternehmen hierdurch Mautgebühren einsparen wollten. Reuther sagte zu, sich nach Möglichkeiten von Mautstellenverlegungen und Beobachtungen in anderen Kommunen zu erkundigen.

Auch der geplante Neubau für den Offenen Ganztag in Sonsbeck, der Kosten in Höhe von rund 14 Millionen Euro verursachen könnte, sowie die „hohen Kosten durch die Unterbringungsverpflichtungen von geflüchteten Menschen, die durch die Kommunen getragen werden müssen“, wurden thematisiert. Reuther sicherte zu, die Anliegen im Bundestag in die Diskussion einfließen zu lassen, wie die Bundesregierung die Kommunen besser unterstützen kann. Reuther und Bogedain wollen sich nun regelmäßiger austauschen.

(RP)