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Sonsbeck: Bauunternehmer springt ab - Glasfaserausbau verzögert sich

Bauarbeiten in Sonsbeck ausgebremst : Glasfaserausbau auf dem Land verzögert sich

Der Hauptverteiler in Sonsbeck steht, die restlichen Bauarbeiten für den Breitbandausbau stehen still. Weil ein Bauunternehmen abgesprungen ist, hängt die Deutsche Glasfaser ihren Plänen in der Projektregion Alpen-Sonsbeck-Xanten hinterher.

Eigentlich sollten in Sonsbeck bereits im Oktober die Bauarbeiten beginnen, um die Außenbereiche der Gemeinde ans schnelle Glasfasernetz anzubinden. Bei dem vom Land NRW geförderten Glasfaserausbau in der Projektregion Alpen-Sonsbeck-Xanten sollte die kleinste Kommune als erste zum Zuge kommen. Doch die Bauarbeiten verzögern sich. Zwar wurde der Hauptverteiler (Point of Presence) am Dassendahler Weg bereits erstellt, „die Verkabelung aber hängt hinterher“, wie Georg Schnitzler, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, im Sonsbecker Bauausschuss mitgeteilt hat. Der Grund: Die Deutsche Glasfaser, die als Netzbetreiber den Zuschlag für das Projekt erhalten hatte, habe die Bauleistung neu ausschreiben müssen, so Schnitzler. „Offenbar ist die ursprüngliche Firma, die die Gräben erstellen sollte, abgesprungen“, erklärte er. Ein neuer Bauunternehmer sei inzwischen gefunden. Die Deutsche Glasfaser wolle in einer Video-Konferenz im Dezember die neue Bauzeitplanung vorstellen. Ein Termin dafür stehe noch aus. Unklar sei demnach auch, wann tatsächlich mit dem Bau begonnen wird. Klar ist: Die Deutsche Glasfaser hat eine Ausbaufrist von 200 Tagen für das Projekt. Laut Schnitzler will der Netzbetreiber nun einen Antrag stellen, die Frist zu verlängern.

(beaw)