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SoLaHa-Karneval in Sonsbeck: Kinder feiern ihre eigene Büttensitzung

SoLaHa-Büttensitzung im Sonsbecker Kastell : Kinder feiern ihre eigene Büttensitzung

Das Sonsbecker Kastell wurde wieder zur elternfreien Zone erklärt: Mehr als 240 Mädchen und Jungen feierten ihre eigene Büttensitzung.

Das Sonsbecker Kastell wurde am Freitagnachmittag wieder zur elternfreien Zone erklärt: Mehr als 240 Mädchen und Jungen aus Sonsbeck, Labbeck und Hamb (SoLaHa) feierten ab 15.11 Uhr ihre eigene Büttensitzung, die bis 17.30 Uhr andauerte. Das Programm bestand aus 23 Sketchen, Büttenreden sowie Tänzen und war von Kindern vorbereitet worden. 71 Mädchen und Jungen im Grundschulalter hatten wochenlang für die Büttensitzung trainiert. Einige hatte ihre Stücke in der offenen Ganztagsschule einstudiert. Außerdem beteiligten sich Kindergruppen der Grundschule und des SV Sonsbeck sowie einzelne Kinder. Es war der mittlerweile 18. Kinderkarneval im Sonsbecker Kastell. Traditionell wird der Nachmittag ausschließlich von den Mädchen und Jungen gestaltet. Das Motto lautet: „Mit Kindern für Kinder“.

Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte aus dem Ort unterstützten die SoLaHa-Büttensitzung mit Spenden. So war die Verpflegung der Kinder mit Getränken und süßen Leckereien gesichert. Die Sonsbecker Pfadfinder übernahmen die Bedienung, und die Landfrauen backten vor Ort leckere Waffeln für die kleinen Gäste.

Der Nachmittag wurde von einem elfköpfigen Organisationsteam gestaltet. Dabei wurde das Gremium von vielen Helfern unterstützt, sowohl beim Aufbau, als auch bei der Dekoration, dem Bühnenbild und der Musik. So wurde der Kinderkarneval wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis: Bei den kleinen Narren sei vor Lachen kein Auge trocken geblieben, berichteten die Organisatoren. Die Stimmung sei großartig gewesen, und wenn Musik gespielt wurde, hätten die Mädchen und Jungen die Gänge und Tische in eine Tanzfläche verwandelt. Die Kinder hätten gezeigt, dass sie Rhythmus im Blut haben und mitsingen können. Ausgelassen hätten sie Karneval gefeiert. Die ehrenamtliche Arbeit, um die Büttensitzung zu organisieren, habe sich auf jeden Fall gelohnt, stellten die Organisatoren fest.

(RP)