Unsere Woche: Signale für das Vertrauen in die Stärke der Region

Unsere Woche : Signale für das Vertrauen in die Stärke der Region

Der Endspurt vor den Sommerferien brachte noch einmal eine Vielzahl von Themen. Da braucht man einen Moment der Besinnung, um die Übersicht zu behalten. Fast schon wie bei den Bürgermeisterkandidaten in Rheinberg. Nun will also auch Ulrich Hecker (doch) auf den Chefsesel im Rathaus. Was sagt uns das? Der 27. September dürfte der Tag der Entscheidung werden. Denn damit es nicht zu einer Stichwahl kommt, müsste eine Bewerberin oder ein Bewerber am 13. September mehr als 50 Prozent erreichen. Einfache Mathematik: je mehr Kandidaten, desto unwahrscheinlicher.

Spürbar war in diesen Tagen: Der Niederrhein hat Zukunft. Es wird in die Region investiert, etwa bei Lemken in Alpen. Auch das große Hotelprojekt in Xanten ist ein klares Zeichen. Die Moerser Enni kommt mit dem Erdgasnetz in Rheinberg dem Ziel einen Schritt näher, zum Versorger für den linken Niederrhein zu werden. Und auch die katholische Kirche greift in die Kasse und setzt mit gleich drei Kindergartenneubauten in Orsoy, Borth und Rheinberg deutliche Signale. Da passten die klaren Worte von Volksbank-Chef Guido Lohmann perfekt dazu: Sein Bekenntnis zum Filialnetz in der Region ist angesichts der vielen großen und kleinen Krisen der Banken und Sparkassen im Umfeld ein wichtiges Zeichen für die Stärke des Hauses, aber auch der Region.

Themenbestimmend waren natürlich die Schulen mit vielen Abschieden - nicht nur von den Schülern. Mehrere Schulleiter gehen, ein Generationenwechsel steht an, und ganze Schulen werden nach den Ferien nicht mehr öffnen. Auch dort gilt: Konstant ist nur der Wandel. An der Europaschule in Rheinberg ist man zudem Vorreiter für das notenlose Zeugnis. Dafür geben wir eine ... Na gut, man gibt ja keine Noten mehr, sondern Lernstandsberichte.

Trotz alledem - starten Sie gut in die Ferien - und genießen Sie Ihr Wochenende!

DIRK MÖWIUS KONTAKT: DIRK.MOEWIUS@RHEINISCHE-POST.DE

(RP)
Mehr von RP ONLINE