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Schutz-Automat in Xanten: Qualität der Atemmasken wurde laut DRK überprüft

DRK in Xanten : Qualität der Atemmasken wurde überprüft

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verkauft über seine Automaten auch Atemschutzmasken vom Typ KN95. Eine Xantenerin wollte nun wissen, wie sicher die Masken sind. Die Qualität sei mehrfach überprüft worden, erklärte das DRK.

Der Kreisverband Niederrhein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verkauft über seine sogenannten Schutz-Automaten verschiedene Arten von Mund- und Nasen-Masken, unter anderem Atemmasken nach dem Standard KN95. Die Qualität der Masken sei mehrfach überprüft worden, sagte ein Sprecher des DRK-Kreisverbands Niederrhein auf Anfrage unserer Redaktion. Die zertifizierten Masken stammten von einem chinesischen Hersteller. Sie seien in dessen Auftrag vor Ort vom Tüv Rheinland kontrolliert worden und zusätzlich im Auftrag des DRK in Deutschland von der Dekra. Auf Nachfrage könne der DRK das Prüfprotokoll auch vorweisen.

Eine Leserin hatte sich danach erkundigt, ob sie die KN95-Masken aus dem DRK-Schutz-Automaten auch mit einem guten Gefühl tragen könne, wenn sie Menschen besuche, die bereits eine Vorerkrankung haben oder in einem Pflegeheim leben. Der DRK-Kreisverband Niederrhein hatte die Schutz-Automaten im Frühjahr an mehreren Standorten aufgestellt – unter anderem in Xanten, Alpen und Rheinberg – und damit auf die große Nachfrage in der Bevölkerung nach Mund- und Nasen-Masken und Desinfektionsmittel reagiert. An den Automaten sind drei verschiedene Masken-Qualitäten erhältlich: eine Einweg-Variante, ein wiederverwendbares Modell und eine zertifizierte Atemmaske (KN95).

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Schutzausrüstungen knapp gewesen. Auch der Bund hat die erforderlichen Schutzmasken weltweit beschafft, unter anderem auch KN95-Masken, wie das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite berichtet. Diese Masken gelten als vergleichbar mit FFP2-Masken, die mindestens 94 Prozent der Testaerosole filtern, und bieten daher einen wirksamen Schutz auch gegen Aerosole, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf seiner Internetseite erklärt.

(wer)