Xanten: Rundweg um Xantens Seen ist komplett

Xanten: Rundweg um Xantens Seen ist komplett

Gestern hat das Freizeitzentrum das letzte Teilstück eröffnet. Die Rekultivierung der Ufer ist abgeschlossen.

Ein historisches Ereignis beging gestern das Freizeitzentrum Xanten (FZX): 40 Jahre nach seiner Gründung ist es endlich vollendet. "Zumindest, was unseren Freiraum angeht", sagte Bürgermeister Christian Strunk, neben Hans Werner Schröder und Martin Wirtz einer von drei FZX-Geschäftsführern. "Freiraum", das bezog sich auf die Xantener Seen und deren Uferbereiche. Im Jahr 1985 hatte die Firma Hülskens mit der Auskiesung der Seen begonnen, von Anfang an war eine Rekultivierung der Ufer als Freizeit- und Naherholungsfläche geplant. Sie ist jetzt abgeschlossen.

War die Auskiesung der Nordsee bereits im Jahr 1994 beendet, so wurde an der Südsee im Bereich Bankscher Weg (K 32), gegenüber des Kreiswasserwerks, noch bis zum vergangenen Jahr gebaggert. Nach Abschluss der Arbeiten hat die Firma Hülskens in den vergangenen Monaten rund 12 000 Quadratmeter Ufer- und Randflächen begrünt und bepflanzt. Rund 500 einheimische Gehölze und 15 Alleebäume wurden gesetzt — zum Beispiel Stieleiche, Hainbuche, Vogelkirsche, Feldahorn, Esche, Weide, Weiß- und Schlehdorn. "In Xanten wird immer noch mehr gepflanzt als weggenommen", merkte Bürgermeister Strunk in Anspielung auf immer wieder aufkeimende Kritik am Umgang der Stadt mit Bäumen und Grün an.

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Schön für Radfahrer, Fußgänger und Jogger: Der Rundweg um Nord- und Südsee ist jetzt komplett. Die Anlage der fehlenden 200 Meter waren Teil der Rekultivierung. Bereits im Winter wurde der Weg angelegt, er war aber bis gestern gesperrt. Der Seen-Rundweg ist jetzt insgesamt 15,5 Kilometer lang — 8,2 Kilometer stehen an der Nordsee, 7,3 an der Südsee zur Verfügung. Eine Beleuchtung des Wegs wird es nicht geben. 400 000 bis 500 000 Euro allein für den Südsee-Weg würde sie kosten — zu teuer. Ingesamt verfügt das FZX nun über 120 Hektar Wasser- sowie 35 Hektar Ufer- und Randflächen. Wie Christian Strunk sagte, hat das FZX die Vollendung zum Anlass genommen, die Abfalleimer und Bänke rund um die Südsee "auf den Stand der Zeit" zu bringen. Bei der Nordsee sei dies bereits im Jahre 2013 geschehen.

(RP)