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Rhein-Hochwasser in Xanten im Juni 2021: Feuerwehr rettet Kälber und Rinder

Zusammenarbeit von Xanten und Alpen : Feuerwehrleute retten Rinder aus Rhein-Hochwasser

Mehrere Rinder und Kälber sind am Freitag in Xantens Ortsteil Wardt ins Rhein-Hochwasser geraten. Die Feuerwehr rettete die Tiere. Aber der Einsatz erwies sich als schwierig. Ein zweites Boot war notwendig.

Feuerwehrleute aus Xanten und Alpen haben eine Gruppe von Rindern mit mehreren Kälbchen gerettet. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, hatten die Tiere am Freitagmorgen bei Wardt im Rhein-Hochwasser gestanden. Xantens Feuerwehr setzte das Mehrzweckboot der Löschgruppe Lüttingen ein. Aber die Rinder und Kälber hätten sich im Wasser kaum kontrollieren lassen, erklärten die Retter. Außerdem seien weitere Tiere gesichtet worden. Deshalb sei die Löschgruppe Menzelen der Feuerwehr Alpen mit ihrem Mehrzweckboot hinzugerufen worden. „Mit vereinten Kräften, zwei Booten und viel Geduld gelang es dann nach rund drei Stunden, die Tiere unversehrt ans Land zu bringen und einzufangen“, berichtete die Xantener Feuerwehr.

Ihr Löschzug Nord und die Löschgruppe Wardt waren vorher schon nach Vynen gerufen worden. Ein Spaziergänger hatte eine Gruppe von Rehen im Rhein-Hochwasser gesichtet. Dass sich die Tiere im Hochwasser aufhalten und sich weit hinein wagen, sei keine Seltenheit, erklärte die Feuerwehr. Solange die Tiere gesund und bei Kräften seien, würden sie es eigenständig wieder ans Ufer schaffen. Wichtig sei, dass sie sich nicht gestört fühlten. Für die gesichteten Rehe in Vynen habe keine Gefahr bestanden, erklärte die Feuerwehr. Deshalb seien keine weiteren Maßnahmen ergriffen worden.

(wer)