Xanten: Regionale Häfen nun gemeinsam auf Fang

Xanten: Regionale Häfen nun gemeinsam auf Fang

Warum wollt Ihr Euch auf überlasteten Strecken mitten ins Herz des Staulands NRW nach Duisburg, Düsseldorf-Neuss oder Köln quälen, wenn Ihr bei uns alles viel bequemer haben könnt?: Das ist die Botschaft, die eine neue Kooperation jetzt professionell auf den internationalen Logistik-Markt trägt. Die gestern gegründete Delta-Port Niederrheinhäfen GmbH packt das Standortmarketing gemeinsam an. Andreas Stolte (Delta-Port GmbH & Co. KG), Christian Kleinenhammann (Niag) und Udo Jessner (Port Emmerich) besiegelten dies mit ihren Vertragsunterschriften am Delta-Port Sitz in Wesel.

Warum wollt Ihr Euch auf überlasteten Strecken mitten ins Herz des Staulands NRW nach Duisburg, Düsseldorf-Neuss oder Köln quälen, wenn Ihr bei uns alles viel bequemer haben könnt?: Das ist die Botschaft, die eine neue Kooperation jetzt professionell auf den internationalen Logistik-Markt trägt. Die gestern gegründete Delta-Port Niederrheinhäfen GmbH packt das Standortmarketing gemeinsam an. Andreas Stolte (Delta-Port GmbH & Co. KG), Christian Kleinenhammann (Niag) und Udo Jessner (Port Emmerich) besiegelten dies mit ihren Vertragsunterschriften am Delta-Port Sitz in Wesel.

Die neue Marketinggesellschaft kommt bekanntlich mit Ansage und ist die logische Konsequenz der Bestrebungen aller Partner. Delta Port bringt den Weseler Stadthafen, den Rhein-Lippe Hafen und den Hafen Emmelsum ein. Herzlich begrüßt in diesem Verbund wurden der Hafen Orsoy in Rheinberg und die Emmericher Anlagen. Damit wächst zumindest schon mal werbetechnisch ein Konstrukt zusammen, dass einerseits dem Anspruch nach Trimodalität (Wasser, Straße, Schiene) entspricht und andererseits alle Anforderungen für den Umschlag von Massengütern erfüllt. Container und Schüttgut, Schwer- und Flüssiggtransporte können bewältigt werden. Was für die Wunschkundschaft besonders zählt, ist die Lage in Reichweite der ARA-Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen.

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Beim Akt der Unterzeichnung unterstrichen die kommunalen Spitzenbeamten, wie groß die Hoffnungen der Region sind. Karl Borkes (Kreis Wesel), Ulrike Westkamp (Wesel), Dirk Haarmann (Voerde), Peter Hinze (Emmerich) und Frank Tatzel (Rheinberg) erinnerten an teils uralte Traditionen im Hafengeschäft. Schon 1355, 52 Jahre vor dem Eintritt in die Hanse, lag in Wesel ein Kranschiff auf der Lippe. Der erste Hafen folgte 1650. 1670 konnten auch in Emmerich schon Schiffe festmachen. Dort zahlt sich nun der in den 1990er Jahren gestartete Ausbau für Containerumschlag aus. Von dem von Emmerich durch Contargo betriebenen Geschäft hat auch Voerde schon was, wo nach dem Aluminium-Hoch der 70er ein zwischenzeitlicher Dornröschenschlaf beendet ist. In alter Tradition (Fischerei, Fähre, Börteschifffahrt) ab 1685 sieht sich Rheinberg, das mit der Kohle reüssierte. Ziele sind Flächenvermarktung, Arbeitsplätze und Wertschöpfung.

(fws)
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