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RB31: SPD Xanten beklagt Unzuverlässigkeit der Regionalbahn

Zugausfall zwischen Xanten und Duisburg : Xantens SPD beklagt Unzuverlässigkeit der RB 31

Xantens Sozialdemokraten suchten am Montagmorgen am Bahnhof das Gespräch mit Fahrgästen der Regionalbahn 31. Die Probleme auf der Strecke erlebten sie direkt vor Ort: Ein Zug fiel aus, eine Information gab es nicht.

Die SPD kritisiert die Zugausfälle und die Informationspolitik auf der Strecke der Regonialbahn (RB) 31. Mehrere Vertreter der Partei hätten am Montagmorgen am Bahnhof in Xanten erlebt, wie rund 25 Fahrgäste vergeblich auf den Zug gewartet hätten, der um 6.23 Uhr in Richtung Duisburg abfahren sollte. Er sei nicht gekommen, trotzdem seien die Menschen über die Anzeigentafel am Bahnsteig nicht informiert worden, berichtete der Xantener SPD-Vorsitzende Volker Markus. Mehr als eine halbe Stunde später sei erst ein Zug eingetroffen, es habe sich um die planmäßige Verbindung um 7.01 Uhr gehandelt.

Die Nordwestbahn erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass der Zug um 6.23 Uhr wegen einer Fahrzeugstörung eine erhebliche Verspätung gehabt habe. Für die Information am Bahnhof sei grundsätzlich die Deutsche Bahn zuständig, sie werde von der Nordwestbahn über Zugausfälle und Verspätungen informiert, erklärte eine Sprecherin. Am Montag sei das aber versäumt worden. Das Unternehmen bitte die Fahrgäste um Entschuldigung und kläre, wie sich so etwas künftig vermeiden lasse.

Die SPD war am Montag mit ihrem Landratskandidaten Peter Paic und ihrem Bürgermeisterkandidaten Olaf Finke zum Bahnhof gekommen, um mit Pendlern über die Situation im Nahverkehr zu sprechen. Viele Fahrgäste hätten sich über die Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit auf der Strecke beklagt, sagte Markus. Eine Xantenerin habe berichtet, dass sie oft Zugausfälle erlebe und sich deshalb ein Auto zugelegt habe, weil sie nicht zu spät zur Arbeit kommen wolle. Markus äußerte die Sorge, dass die RB 31 wegen solcher Erfahrungen von weniger Menschen genutzt werden könnte. Die SPD habe frische Brötchen für die Pendler mitgebracht, aber weniger verteilen können als bei früheren Aktionen.

(wer)