Xanten: Premiere von Two Town Sounds sollen weitere Abende folgen

Xanten: Premiere von Two Town Sounds sollen weitere Abende folgen

Lange bevor die fünf Musiker der Rockband Black Orchid die Bühne enterten, feierten bereits unzählige Gäste das Rockkonzert Two Town Sounds, das die Alko SBK (Allgemeine Konzertorganisation Sonsbeck) und der Förderverein der JuKuWe (Jugendkuturwerkstatt) eXit Xanten erstmalig gemeinsam organisiert hatten, bei schönem Wetter auf dem Vorplatz der JukuWe im Xantener Industriegebiet.

Die ersten Töne der Xantener Newcomer-Band, die sich über ihre Inspiration aus der "Alternative Rockszene" definiert, lockten jedoch etliche Besucher in den Veranstaltungsraum. Mit Coversongs wie American Jesus von Bad Religion und Eigenkompositionen wie Song About Myself wusste die junge Band das Publikum zu begeistern. "Die Grundmelodien zu unseren eigenen Songs kommen von mir", erklärte Gitarristin Hannah Strauß, deren Bruder Max großer Fan der Gruppe ist, aber eigentlich seien sie alle involviert. Besonders Louisa, die die Texte schreibe und Til, der die Soli komponiere.

Fünf Stunden lang nahmen die vielen Fans den Platz vor der Bühne feiernd und tanzend in Beschlag. Schon vor einigen Jahren hatte Georg van Schyndel, Leiter der JuKuWe, den Alkos angeboten, dass sie ihr Benefizkonzert, das sie jährlich im Frühjahr anbieten, in eben dieser Werkstatt für Jugend und Kultur veranstalten könnten. Es dauerte einige Jahre, bis die Alkos sich im Dezember des letzten Jahres auf dieses Angebot zurückbesannen. "Wir haben unser Konzert jetzt nicht gleich als Benefizkonzert deklariert", erklärte Cheforganisator, Tim Hoffmann, die Überschüsse werden aber auf jeden Fall gespendet.

Von den 40 Helfern, die sowohl für den Kassendienst als auch für den Thekendienst und die Bewirtung der Bands zuständig waren, entstammten Raphael und Anna Alosery sowie Johannes Pullich dem eXit-Team. Steffen Sanders, John Riedel, Kim Langer und Pressesprecher Thomas Krebber gehörten dem Alko SBK-Team um Hoffmann an. Für Waffeln und Wraps sorgte das diesjährige Keniateam, leider nicht mit dem erhofften Umsatz, wie Nicolas Trient sich verabschiedete.

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Mit Reggae und Rocksteady im Gepäck waren die Masons Arms und die Johnny Reggae Rub Foundation aus Köln angereist. Mit Ska-Sound hatte das Orgateam die Johnny Reaggae Rub Foundation aus Nimwegen kommen lassen. Fake ID wusste das Publikum besonders mit Jonny Clarke's "I don't want to be a rude boy" zu begeistern. Die Johnny Reggae Rub Foundation erntete für Songs wie Your mission is completed Beifall.

Die Musiker von Fake ID waren nicht nur von der Bewirtung durch die Orga-Crew begeistert, auch die Atmosphäre gefiel ihnen ausgesprochen gut. "Es war ein absolut gelungener Abend", dessen waren sich die Organisatoren einig. "Diesen gemeinsam organisierten Konzertabend werden gewiss viele weitere folgen", erklärte nicht nur van Schyndel. Auch Hoffmann, Alosery und Krebber denken an eine Neuauflage von Two Town Sounds.

(hvh)