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Notarztstandorte: Xanten solidarisch mit Rheinberg

Debatte um Notarztstandorte : Xanten solidarisch mit Rheinberg

Der Vorsitzende des Fördervereins des St.-Josef-Hospitals Xanten, Alfred Melters, lobt den Rheinberger Rat für dessen Entscheidung zur Erhaltung der Notarztstandorte in Xanten und Rheinberg.

Der Rheinberger Rat bekommt für seine Stellungnahme zum Erhalt der Notarztstandorte Anerkennung aus Xanten. „Mit großer Freude und Genugtuung haben wir in Xanten zur Kenntnis genommen, dass Sie und der Rat der Stadt Rheinberg die Aufhebung des Notarztstandortes Rheinberg einmütig ablehnen“, schrieb Alfred Melters, Vorsitzender des Fördervereins des St.-Josef-Hospitals, in einem Brief an den Rheinberger Bürgermeister Frank Tatzel. „Wir freuen uns, dass Rheinberger und Xantener hier an einem Strang ziehen.“

Die nächtlichen Notarztstandorte in Rheinberg und Xanten sollen zunächst ein Jahr erhalten bleiben. Im Gespräch ist aber eine Zusammenlegung in Alpen. Rheinbergs Rat sprach sich am Dienstag einstimmig für den Erhalt aus. Xanten beschäftigt sich am Dienstag damit. Er rechne mit dem gleichen Ergebnis wie in Rheinberg, schrieb Melters in dem Brief, der unserer Redaktion vorliegt. Die Pläne des Kreises würden von der Bevölkerung abgelehnt. Durch eine Zusammenlegung der Notarztstandorte würden weiter entfernt liegenden Ortschaften benachteiligt. „Die geplanten Änderungen können lebensbedrohende Auswirkungen haben.“