Notarztstandort auf der Rettungswache Xanten bei Nacht weiter gefährdet

Rettungsdienstbedarfsplan : Nächtlichter Notarzt-Standort weiter unklar

Der Rettungsdienstbedarfsplan ist immer noch in der Entwurfsphase. Klar ist: Xanten behält die Rettungswache, nur über Standort und Besetzung ist noch keine Entscheidung gefallen.

Die Frage, ob die nächtlichen Notarztstandorte in Rheinberg und Xanten erhalten bleiben oder zukünftig an einem Standort in Alpen zusammengeführt werden, ist immer noch nicht abschließend beantwortet. Das teilte Lars Rentmeister, Vorstandsmitglied des Kreises Wesel, am Montag in der Sitzung des Kreisausschusses für Rettungswesen mit. Dort informierte er über den aktuellen Stand zur Rettungsdienstbedarfsplanung.

Aktuell befinde sich diese Planung zwar noch in der internen Abstimmung, gleichwohl sei jetzt schon klar, dass einige der von vielen Kommunen kritisierten Vorschläge eines Gutachterbüros (wir berichteten) in den endgültigen Plan einfließen sollen. „Alle Vorschläge dienen der Optimierung einer flächendeckenden Versorgung innerhalb der vorgesehenen Eintreffzeit von zwölf Minuten“, erklärte Rentmeister.

Er stellte auch klar, dass Xanten weiterhin Standort einer Rettungswache bleiben wird. Noch nicht endgültig geklärt ist, ob die Wache an den westlichen Ausgang der Kernstadt verlagert werden soll, um etwa Sonsbeck schneller als bisher erreichen zu können. Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt ist die Frage, ob sie in den Nachtstunden besetzt bleibt. Es handele sich aber immer noch „ausschließlich um Vorschläge des Gutachters und keineswegs um endgültige Entscheidungen“, so Rentmeister.

Sobald ein abgestimmter Entwurf vorliegt, wird ihn die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Gutachter auch den Kommunen vorstellen.

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