Lüttingen: Neuer Baggersee in Lüttingen wird kleiner als geplant

Auskiesung in Xanten : Neuer Baggersee in Lüttingen wird kleiner als geplant

Die jüngste Auskiesung in Xanten wird einen kleineren See zurücklassen als ursprünglich geplant. Grund hierfür ist die zu hohe Schicht an Erde, die das Unternehmen Hülskens beiseite räumen muss, um an den darunter liegenden Kies zu gelangen.

„Der Abraum ist mächtiger als gedacht“, erläuterte Bürgermeister Thomas Görtz im Bezirksausschuss Lüttingen. „Er wird jetzt in der Maßnahme verbaut. Das reduziert die Wasserfläche.“ Die Ufer würden breiter werden, eine zusätzliche Landzunge sei entstanden. „Der jetzige Eindruck wird verstärkt durch die lange Trockenperiode und dadurch, dass Hülskens das Wasser abpumpt.“ Aber der Kreis habe bestätigt, dass alles innerhalb der Genehmigungstoleranz liege. Ende 2019 oder in den ersten Monaten 2020 ist die Auskiesung voraussichtlich beendet. „Die Firma Hülskens liegt zeitlich im Plan.“ Später wird das Gebiet zwischen dem Hafen und der Lüttinger Straße als Naherholungsfläche für die Öffentlichkeit freigegeben. Der Dornbuschweg wird einem Spazierweg entlang des Ufers weichen. Fraglich ist, ob die Brücke über den Durchstich als Verbindung der beiden Seen schon zum Jahresende installiert sein wird. „Bei dem Datum wäre ich eher vorsichtig.“

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