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Kunstprojekt in Xanten: „Corona, du kannst jetzt gehn!“

Kunstprojekt in Xanten : „Corona, du kannst jetzt gehn!“

Für ein Kunstprojekt in Xanten haben Kinder ihr Corona-Monster gemalt. Dadurch sollen sie einen spielerischen Umgang mit der herausfordernden Situationen lernen. Die ersten Werke sind fertig.

In Xanten gibt es das Kunstprojekt „Mein Corona-Monster und ich“. Kinder malen und basteln dafür Monster aus Papier und Pappmaché, auch Erwachsene können mitmachen. In einer Online-Ausstellung sind die ersten Werke zu sehen.

Das Projekt ist eine Idee von Norma Ingenfeld, die Kunsttherapie und -pädagogik studiert. „Mein Anliegen ist es, Ihnen und euch ein Angebot zu machen, welches während der Corona-Pandemie Unterstützung bieten kann“, erklärt sie. „Durch das Erdenken und Kreieren eines imaginativen Helfers wird ein spielerischer Umgang mit herausfordernden Situationen angeregt. Dieser ‚Innere Helfer‘ ist wie ein unsichtbarer Freund, der stets unterstützend und Rat bietend begleitet.“

Auf der Internetseite meincoronamonsterundich.com zeigt Norma Ingenfeld die ersten 19 Coroa-Monster. Eine Schülerin der dritten Klasse schrieb zu ihrem Monster: „Corona du kannst jetzt gehn!“ Die Kunstwerke sollen in Xantens Stadtbücherei ausgestellt werden, angesichts der aktuellen Lage ist das aber vorerst nicht möglich. Deshalb gibt es die Online-Galerie. Auch können noch weitere Kinder und Erwachsene mitmachen.

Dafür bietet Norma Ingenfeld einen Fragebogen an. Er soll den Kindern und Erwachsenen dabei helfen, eine Vorstellung von ihrem Corona-Monster zu bekommen. In dem Fragebogen können sie zum Beispiel aufschreiben, was sie „doof finden an der Corona Zeit“, welche Eigenschaften ihr Corona-Monster hat, was es mag und wo es lebt. Diesen Fragebogen sowie weitere Unterlagen gibt es auf der Internetseite von Norma Ingenfeld.

(wer)