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Kooperation aus Xanten schmückt Weihnachtsbäume vor Flüchtlingsheimen

Kooperation schmückt Tannenbäume : Ein Stück Weihnachten vor Xantens Flüchtlingsheimen

In einer gemeinsamen Aktion haben Mitglieder der Caritas, der Diakonie, des Arbeitskreises Asyl und der Stadt Xanten drei Weihnachtsbäume vor den Sammelunterkünften für Flüchtlinge geschmückt.

Der Bethlehem-Stern hängt bereits, nun schmücken die ehrenamtlichen Helfer der Caritas, der Diakonie und des Arbeitskreises (AK) Asyl den Weihnachtsbaum vor dem Flüchtlingsheim am Küvenkamp noch mit goldenen und violetten Kugeln, Zuckerstangen und blau-schimmernden Bären. „Das soll eine Überraschung für die Bewohner werden“, verrät Wolfgang Schneider vom AK Asyl. „Wenn es in der ganzen Stadt zur Adventszeit funkelt und glitzert, sollen auch unsere Flüchtlinge an der besonderen Stimmung teilhaben können.“

Auch die Stadt Xanten hat sich der Kooperation angeschlossen. Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs stellten die Tannen auf. Insgesamt drei geschmückte Weihnachtsbäume zieren nun die Vorgärten an den Sammelunterkünften am Küvenkamp, an der Bahnhofstraße und Sonsbecker Straße. „Unser jährliches Weckmann-Essen im Evan musste coronabedingt ausfallen“, sagt Schneider. „Dennoch wollten wird das Jahr nicht ohne eine gemeinsame Aktion zu Ende gehen lassen.“ Die Tannenbaum-Aktion solle den Flüchtlingsheimbewohnern dabei nicht nur ein Stück deutscher Tradition näherbringen, so Flüchtlingsberaterin Heike Pullich-Stöffken. „Sie soll den Asylbewerbern auch zeigen, dass sie es Wert sind, in der Weihnachtszeit etwas Schönes zu erhalten.“

Für Bürgermeister Thomas Görtz ist da ein Weihnachtsbaum eine besonders passende Geste. „Das Weihnachtsfest ist ein Symbol der Gemeinschaft, des Zusammenhalts, der Liebe und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft“, erklärt Görtz. „Wo ist das wichtiger als in einer Flüchtlingsunterkunft – und zwar unabhängig von dem Glauben und der Herkunft der Menschen, die dort leben.“

(beaw)