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Konzert von „basta“ im Naturbad Xantener Südsee: Männer, die leiden

Konzert von „basta“ in Xanten : Bei Schnupfen kann nur noch Mama helfen

Die A-Capella-Band „basta“ tritt in Xanten auf und singt humorvoll über kranke Männer und Tanznachmittage im Altenheim.

Viele Männer dürften die Situation kennen, ihre Frauen noch viel mehr: Er hat sich eine Erkältung eingefangen, nun leidet er und schleppt sich durch die Wohnung, als wäre er todkrank. Das hat die A-Capella-Band „basta“ humorvoll in ihrem Lied „Kranke Männer“ aufgegriffen: „Du spürst den Tod, er kommt zu dir, das Thermometer steigt auf 37,4“, singen die Männer in ihrem Musikvideo, während einer von ihnen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren wird. Der Refrain: „Kranke Männer sehnen sich nach Mama.“

Lieder wie dieses erwartet die Besucher am Freitag, 23. August, im Naturbad Xantener Südsee. Ab 20 Uhr tritt „basta“ auf. Die fünf Sänger William Wahl, Hannes Hermann, Arndt Schmöle, René Overmann und Werner Adelmann präsentieren dann ihr aktuelles Album „In Farbe“, von dem auch die Single „Reggaeton im Altersheim“ ist: Karten sind noch bis zum Veranstaltungstag auf der Internetseite des Freizeitzentrums Xanten (FZX) und des Tickethändlers Eventim sowie an bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Preise beginnen bei 24,20 Euro. Die Eintrittskarten beinhalten eine freie Platzwahl. Wegen der Bauarbeiten auf der Bundesstraße 57 müssen Besucher zum Teil mit Umleitungen zum Naturbad in Wardt rechnen. Die Strecke ist ausgeschildert.

Es ist nicht das erste Konzert von „basta“ in Xanten. Die A-Capella-Gruppe trat bereits im Jahr 2017 auf und sang Lieder aus ihrem Album „Freizeichen“. Schon damals begeisterten die Männer mit ihren Stimmen, mit Wortwitz und Ironie. Am Ende gaben die Zuschauer stehenden Applaus. „Die Musiker von ,basta’ fesseln ihr Publikum mit einer tollen Bühnenshow und witzigen Texten“, verspricht der Veranstalter. „Kein Wort will man davon verpassen, das Publikum hängt den fünf Künstlern förmlich an den Lippen und ist immer gespannt auf die nächste Überraschung“, heißt es weiter.

Die Anfänge von „basta“ liegen schon einige Jahre zurück. René Overmann und Werner Adelmann lernten sich in der Schule kennen und wollten ihr Taschengeld aufbessern, indem sie zusammen Musik machten. Später kamen die anderen hinzu. Sie schrieben eigene Lieder, stellten ein Bühnenprogramm auf die Beine und gaben ihre ersten Konzerte – das Jahr 2000 gilt als Gründungsjahr von „basta“. Es folgte der erste Plattenvertrag, die Alben „basta“ (2002), „b“ (2004) und „Wir kommen in Frieden“ (2006) erschienen. Der WDR sendete die TV-Show „…und basta!“ mit „Deutschlands schrägster A-Cappella-Gruppe“ und produzierte in den folgenden Jahren weitere Staffeln mit der Band. 2007 nahm „basta“ das vierte Album „Wir sind wie wir sind“ auf und schaffte es mit dem Album erstmalig in die deutschen Albumcharts. Seitdem veröffentlichten die Männer alle zwei Jahre ein neues Programm und brachten eine CD heraus.

(wer)