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Kommunalwahl 2020 in Xanten: Rund 60 Prozent Wahlbeteiligung bis 16 Uhr

Kommunalwahl 2020 : In Xanten zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als 2014 ab

In Xanten werden am Sonntag der Bürgermeister und der Stadtrat gewählt. Teilweise soll es vor den Wahllokalen Warteschlangen gegeben haben. Am Nachmittag lag die Wahlbeteiligung bei etwa 60 Prozent. Damit war sie schon etwas höher als 2014.

Bei der Kommunalwahl in Xanten haben bis 16 schon mehr als 11.000 Menschen ihre Stimme abgegeben. Etwa die Hälfte ist dafür am Sonntag in die Wahllokale gekommen. Mehr als 5000 hatten vorher schon Briefwahl gemacht, wie die Stadt Xanten auf Anfrage der Redaktion mitteilte. Demnach sind in Xanten 18.391 Menschen wahlberechtigt. 29,91 Prozent machten Briefwahl. 30,15 Prozent gaben bis zum Nachmittag ihre Stimme in einem der Wahllokale ab. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung damit um 16 Uhr bei 60,06 Prozent. Damit ist sie schon jetzt höher als bei der Kommunalwahl 2014, als 59,17 Prozent ihre Stimme abgegeben hatten.

Die Wahllokale haben am Sonntag noch bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die Corona-Regeln: In den Wahllokalen gibt es eine Maskenpflicht, auf den Mindestabstand wird geachtet, und die Wähler sollen einen eigenen Kugelschreiber mitbringen. Bisher habe es keine Probleme gegeben, sagte zum Beispiel Adrian Thyssen, Wahlleiter im Wahllokal 9 in der Viktor-Grundschule, am frühen Nachmittag. „Nicht einer war ohne Maske da“, sagte Thyssen. „Die Leute sind wirklich diszipliniert.“ Auf Facebook berichteten Xantener, dass sich vor ihren Wahllokalen eine Schlange gebildet habe. Um die Mittagszeit hätten die Wähler bis weit auf den Schulhof gestanden und gewartet, berichtete auch Thyssen.

Neun Parteien und Wählergemeinschaften kandidieren in Xanten für den Stadtrat: CDU, SPD, Grüne, Freie Bürger-Initiative (FBI), Bürger-Basis Xanten (BBX), FDP, Linke, Forum Xanten (FOX) und die sozial-konservative Umweltpartei (SKU). Für das Amt des Bürgermeisters gibt es sechs Bewerber: Amtsinhaber Thomas Görtz (CDU), Olaf Finke (SPD), Valerié Petit (FBI), Rainer Groß (parteilos), Andreas Luschgy (parteilos) und Stella Werner (FOX).