Kommentar zum "Niederrheiner" (RB 31): CDU droht Nordwestbahn mit Kündigung

Kommentar zum „Niederrheiner“ (RB 31) : Gefragt sind Lösungen, keine Drohgebärden

Der „Niederrheiner“ steht auf dem Abstellgleis. Wie er da wieder runter kommt, weiß gerade kein Mensch.

Der Leidtragende ist der Bahnkunde, der morgens pünktlich seinen Arbeitsplatz erreichen muss und abends nicht erst zu nachtschlafender Zeit wieder zu Hause sein möchte. Was selbstverständlich sein sollte, leistet der Pendelzug zwischen Xanten und Duisburg schon lange nicht mehr. Dass die Nordwestbahn nun Zuverlässigkeit mit Bussen herankarren will, klingt nach gutem Willen, bringt aber wenig. Busse sind kein Ersatz für die Schiene. Die CDU will die Notbremse ziehen und droht mit Kündigung. Klingt gut, hilft aber kaum weiter. Zu lange hat auch die Politik dem Elend tatenlos zugesehen. Schnelle Lösungen sind abgefahren. Der Zug steckt fest. Was jetzt Not tut, ist ein verlässlicher Fahrplan, wie die RB 31 auf Sicht wieder flott wird. Der „Niederrheiner“ ist ohne Alternative.

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