Xanten: Keine Rampe für Behinderte am Südportal des Doms

Xanten: Keine Rampe für Behinderte am Südportal des Doms

Es bleibt der Weg durch den Kreuzgang.

Wiederholt hatte der Inklusionsbeirat einen barrierefreien Eingang in den Dom erbeten, Jetzt wartete Wolfgang Diamant, Vorsitzender des Inklusionsbeirates, allerdings mit einer schlechten Nachricht auf: Sowohl am Südportal (Haupteingang) als auch an der sogenannten Märtyrerpforte sei das nicht machbar. Das habe eine Begehung und ein Gespräch mit einem Vertreter der Propsteigemeinde, Verwaltungsreferent Tobias Faasen, ergeben, an der neben dem Ehepaar Diamant auch der hauptamtliche Behindertenbeauftragte Michael Verhalen und F. Post teilgenommen hatten.

Man habe durch den Kreuzgang ohne Probleme in den Dom gelangen können, so Diamant. Denn die beiden Stufen, die es dort einmal gab, sind weg. Allerdings sei die große rote hölzerne Doppeltür hinten am Kreuzgang sehr schwer zu öffnen, berichtete Diamant weiter. Über kurz oder lang werde in der Doppeltür ein elektrischer Antrieb (Motor) eingebaut, am (Südportal) dagegen bleibe alles so, wie es ist.

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Das leuchtete einem Mitglied des Inklusionsbeirates nicht wirklich ein. Man könne wie früher eine mobile Rampe über die Stufen legen und die kleine Tür in der großen Eingangspforte aufmachen.

Tobias Faasen jedenfalls wolle in Kürze mal nach Köln fahren und sich dort den barrierefreien Eingang ansehen, hieß es im Inklusionsbeirat. Wolfgang Diamant und mit ihm alle Beiratsmitglieder freuen sich jedenfalls, dass ein Dialog angestoßen wurde, der nächstes Jahr fortgesetzt werden soll. Denn: "Ziel muss sein, dass man als Behinderter in der Lage ist, selbstständig und ohne Hilfe in den Dom hinein- und wieder hinauszukommen", so Wolfgang Diamant weiter.

(jas)