Praktikant Jan Michel Wilhelms „Habe hier verstanden, was Frieden ist“

Xanten · Jan Michel Wilhelms absolviert ein soziales Praktikum in der Fazenda da Esperança im Kloster Mörmter. Der 17-Jährige Schüler des Collegium Ausgustinianum Gaesdonck lebt für drei Wochen in der Einrichtung.

 Jan Michel Wilhelms absolviert ein dreiwöchiges Sozialpraktikum auf dem Hof der Hoffnung im Kloster Mörmter. Moritz Bucher (Mitte), Leiter der Fazenda, ist „sehr zufrieden“ mit dem 17-Jährigen. Das freut natürlich auch seinen betreuenden Lehrer Cornelius Happel (links), Schulseelsorger auf dem bischöflichen Gymnasium Gaesdonck in Goch.

Jan Michel Wilhelms absolviert ein dreiwöchiges Sozialpraktikum auf dem Hof der Hoffnung im Kloster Mörmter. Moritz Bucher (Mitte), Leiter der Fazenda, ist „sehr zufrieden“ mit dem 17-Jährigen. Das freut natürlich auch seinen betreuenden Lehrer Cornelius Happel (links), Schulseelsorger auf dem bischöflichen Gymnasium Gaesdonck in Goch.

Foto: Fischer, Armin (arfi)

Er hat für drei Wochen sein Zuhause gegen ein ehemaliges Kloster in Mörmter getauscht: Jan Michel Wilhelms, Schüler des Collegium Augustinianum Gaesdonck inGoch, lebt und arbeitet derzeit in der Fazenda da Esperança, absolviert hier ein Sozialpraktikum. Der Hof der Hoffnung, in dem Männer versuchen, wieder Fuß zu fassen. Männer, die eine lange Drogenkarriere hinter sich haben, an schweren Depressionen oder Essstörungen leiden, sich in einer Sinn- und Lebenskrise befinden. Hier starten sie neu durch, lassen die Vergangenheit hinter sich, werden auf ein neues Leben in der Gesellschaft vorbereitet. Moritz Bucher leitet mit seiner Frau Romina Miot die therapeutische Einrichtung, die am vergangenen Sonntag ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte, zu dem auch sehr viele ehemalige Bewohner gekommen waren.