Gesundheitsprogramm Ex-Fußballprofis trainieren Xantener Gymnasiasten

Xanten · Die beiden früheren Profi-Fußballer Marcel Witeczek und Michael Klinkert machten eine Übungseinheit mit dem Leistungskurs Sport des Stiftsgymnasiums in Xanten. Hintergrund ist ein Gesundheitsprogramm.

Nach den Anekdoten aus dem Leben der beiden Ex-Profis ging es ans Aufwärmen für das nachfolgende Fußballspiel.

Nach den Anekdoten aus dem Leben der beiden Ex-Profis ging es ans Aufwärmen für das nachfolgende Fußballspiel.

Foto: Randolf Vastmans

Marcel Witeczek und Michael Klinkert heißen die beiden ehemaligen Fußballprofis, die seit 2009 im Rahmen des Gesundheitsprogrammes „Fit durch die Schule“ Schulen in NRW besuchen und mit ausgesuchten Schülern ein anderthalbstündiges Trainingsprogramm durchlaufen. Am Dienstagnachmittag waren es die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sport der Oberstufe (Q1 und Q2) am Xantener Stiftsgymnasium, welche in der Sporthalle an der Bahnhofstraße in den Genuss kamen.

Für das Programm können sich Schulen mit einem bewegungs- und erlebnisorientierten Projekt bewerben. Erfolgreiche Bewerbungen, wie die des Stiftsgymnasiums mit ihrem Projekt „Bewegte Pause“, berechtigen die entsprechende Schule zu einer zweckgebundenen Finanzspritze von bis zu 4000 Euro zur Anschaffung entsprechender Geräte und zur Ausbildung von Sporthelfern. „Zudem“, so Lehrerin Denise Kirschke, „konnten wir an einem Fortbildungsprogramm für Lehrergesundheit teilnehmen.“

Die Schülerinnen und Schüler, deren Schwerpunkt auf Volleyball liegt, freuten sich über die Abwechslung, als Witeczek und Klinkert von ihren Erlebnissen als Profifußballer erzählten. Davon gab es genug, denn beide konnten während ihrer Karriere einige Erfolge verzeichnen. So gewann Michael Klinkert 1995 mit Borussia Mönchengladbach das DFB-Pokalfinale. Marcel Witeczek wurde mit Bayern München 1994 und 1997 Deutscher Meister. Beide wurden 1987 mit der U20-Nationalmannschaft Vize-Weltmeister, Witeczek wurde auch Torschützenkönig des Turniers.

Nach den interessanten Anekdoten ging es ans Aufwärmen, bevor die sieben Mädchen und 13 Jungen zwei Mannschaften bildeten und unter den kritischen Augen der Profis beim Fußballspielen die Halle zum Beben brachten. In Kürze geht es für die beiden Ex Fußballer weiter an die Willi-Fährmann-Gesamtschule, die ebenfalls den Zuschlag aufgrund ihrer Bewerbung erhalten hat. Für die Schüler des Gymnasiums war es ein unvergessliches Erlebnis.

(rava)
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