1. NRW
  2. Städte
  3. Xanten

Gregor Schäpers aus Xanten berichtet von seinem Leben in Mexiko

Podcast des Bistums : Gregor Schäpers aus Xanten berichtet vom Leben in Mexiko

Gregor Schäpers aus Xanten lebt seit vielen Jahren zusammen mit seiner Familie in Mexiko. Im Podcast des Bistums spricht er über Landflucht, Hilfsprojekte von Adveniat und von seinen Visionen.

Seit 15 Jahren lebt Gregor Schäpers aus Xanten in der Halbwüste Mexikos. In einem kleinen Dorf, etwa 200 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, baut er sogenannte Scheffler-Reflektoren, damit Unternehmen mit Solarenergie kochen und backen können. Seine Werkstatt wird vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und vom Bistum Münster gefördert.

Anlässlich der bundesweiten Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion am Sonntag, 28. November, in Münster ist Schäpers zu Gast bei „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums. In der knapp halbstündigen Folge erzählt der Niederrheiner von seinen Visionen, warum viele Menschen in Mexiko vom Land in die Städte ziehen und was Hilfsprojekte von Adveniat bewirken.

Nach einem Freiwilligendienst in Mexiko fand Schäpers dort seine neue Heimat, heiratete und gründete eine Familie. „Als ich hier hingezogen bin, gab es keine jungen Männer und keine jungen Frauen in meinem Alter.“ Größenteils seien diese illegal in die USA gezogen, um dort zu arbeiten und Geld zu verdienen, aber auch die größeren Städte in Mexiko seien Ziel der jungen Menschen gewesen – bis heute. „Die Landflucht war und ist ein prägendes Thema.“ Im Podcast berichtet Schäpers außerdem von seiner Arbeit auf dem Land, wo traditionell Agaven angebaut werden. Um mehr Agavenbauern den täglichen Absatz ihres Saftes zu garantieren, würden gerade die Solaranlagen und ihre Produktionsstätten erweitert.

Die Episode von „kannste glauben“ mit Gregor Schäpers ist kostenlos auf www.kannste-glauben.de und bekannten Streaming-Plattformen abrufbar.

(RP)