Fridays for Future Klima-Aktivisten organisieren Festival in Xantens Kurpark

Xanten · Am Freitag sind weltweit Proteste für mehr Klimaschutz geplant. In Xanten wird es dieses Mal aber keine Demonstration geben, sondern ein Festival – mit Musik, Essen, Getränken und Vorträgen.

Das Klima-Festival beginnt am Freitag um 16 Uhr im Kurpark von Xanten, nahe der Kriemhild-Mühle (Archiv).

Das Klima-Festival beginnt am Freitag um 16 Uhr im Kurpark von Xanten, nahe der Kriemhild-Mühle (Archiv).

Foto: RP/Markus Werning

Die Xantener Ortsgruppe von Fridays for Future beteiligt sich an der nächsten weltweiten Protestaktion der Klimaschutz-Bewegung – aber anders als bisher. Die Mitglieder organisieren am Freitag, 25. März, keine Demonstration, sondern ein Festival im Kurpark. „Wir wollen mal was anderes als die klassische Laufdemo machen“, erklärte ein Sprecher der Ortsgruppe. „Unsere Idee ist, einen gemütlichen Nachmittag mit Familie, Freunde und Bekannten zu verbringen, mit Essen, Getränken und Musik.“ Das Festival beginnt um 16 Uhr in der Nähe Kriemhild-Mühle.

Während der zwei Stunden Programm werde es Redebeiträge zu Frieden und Klimaschutz geben, kündigte die Xantener Ortsgruppe an. „Denn natürlich beschäftigt uns der Krieg in der Ukraine alle sehr.“ Aus ihrer Sicht entscheide der Klimaschutz auch über Frieden und Krieg. „Kohle, Gas und Öl heizen nicht nur die Atmosphäre auf, sondern auch Kriege und Konflikte an.“ Fridays for Future rufe daher auch in Solidarität mit der Ukraine und dem Widerstand in Russland sowie Belarus zum Protest auf. „Eine Antwort auf diesen Krieg muss auch ein Öl- und Gasembargo gegen Russland sein“, fordern die Klima-Aktivisten. „Wir brauchen jetzt einen radikaleren und gerechten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und den entschlossenen Einstieg in die erneuerbaren Energieträger.“

Zum Festival seien alle Menschen aus Xanten und Umgebung eingeladen. Ein Foodtruck aus Rheurdt reise an. Musik machten das Ehepaar Judy Bailey und ihr Ehemann Patrick Depuhl aus Alpen sowie das Duo Samuel aus Duisburg. Zusätzlich werde Thomas Olszamowski, Forscher am Fraunhofer-Institut und Mitglied von Scientists for Future Duisburg, einen Vortrag halten.

(wer)
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