Die ersten Wohneinheiten sind bezogen So sieht es in Sonsbecks Flüchtlingscontainern aus

Sonsbeck · Die Wohncontainer für bis zu 60 geflüchtete Menschen an der Rostocker Straße in Sonsbeck sind fertig. Gerade rechtzeitig. Die Zuweisungen ziehen wieder an. Ende vergangener Woche sind die ersten Einheiten bezogen worden. Auch wir durften einen Blick reinwerfen.

Sina Büchner-Fockenberg vom Integrationsbüro steht in der Wohnküche einer Container-Einheit. Diese ist mit Sitzgelegeheiten sowie einer kleinen Küchenzeile samt Kühlschrank, Trockner und Waschmaschine ausgestattet.

Sina Büchner-Fockenberg vom Integrationsbüro steht in der Wohnküche einer Container-Einheit. Diese ist mit Sitzgelegeheiten sowie einer kleinen Küchenzeile samt Kühlschrank, Trockner und Waschmaschine ausgestattet.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Es sieht noch recht kahl und leblos aus an der Rostocker Straße. Die sechs blassgrauen Container-Blöcke heben sich kaum von dem regenverhangenen Himmel ab. Graue Pflastersteine führen zu den einzelnen Eingangsbereichen. Daneben lugen noch die Wasserleitungen aus der Erde hervor. Bisher hat es noch nicht geklappt, die Gräben wieder zuzuschütten. Schönheitsarbeiten. Doch durch die Leitungen fließt bereits Strom und Wasser. „Die Flüchtlingscontainer sind funktionsfähig und belegbar“, sagt Ordnungsamtsleiter und zweiter allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, Markus Janßen. „Gerade rechtzeitig“, ergänzt er. Denn so leblos, wie es zunächst scheint, ist es gar nicht mehr in der zentralen Unterkunft. Die ersten zwei Container sind bereits bezogen. Ende vergangener Woche kamen die ersten geflüchteten Menschen aus der Ukraine rein. Drei Familien und eine Einzelperson. Und in der kommenden Woche sind weitere Einzüge geplant.