Xanten: FBI will die Touristen beim Parken zur Kasse bitten

Xanten: FBI will die Touristen beim Parken zur Kasse bitten

Eigentlich ist das Thema Parkraumbewirtschaftung in Xanten durch. Das Parken auf dem Kleiner Markt soll teurer werden, Gebühren sind in Zukunft auch auf dem Parkplatz Bahnhofstraße und den Parkplätzen Ostwall und Standesamt fällig.

Doch die FBI, die schon in Hauptausschuss und Rat für eine andere Lösung geworben hatte, lässt nicht locker. Sie hat nun einen eigenen Antrag für ein Parkraumkonzept eingebracht.

Die "Brötchentaste" für die kostenlose Nutzung eines Parkplatzes soll von 30 Minuten wie beschlossen auf 60 Minuten ausgewietet werden. Der Parkplatz am APX (ehemalige Esso-Tankstelle) sei ebenfalls einer Gebührenregelung zu unterziehen. Sämtliche Parkautomaten sollen eine flexible Gebührenregelung ermöglichen, damit zu Sonderveranstaltungen auch Sondergebühren erhoben werden können. Ein entsprechendes Gebührenmodell mit dem Ziel erhöhter Einnahmen bei touristischen Veranstaltungen mit starkem Besucherandrang soll von der Verwaltung erarbeitet werden. Die Parkautomaten sollen so intelligent ausgestattet werden, dass Mehrsprachlichkeit und die Nutzung neuer Bezahlmethoden (PayPal, Geldkarte, Smartphone) unterstützt werden. Fraktionsvorsitzender Peter Hilbig: "Grundsätzlich würde die FBI gerne auf jegliche Gebühren für Parkraum verzichten. Da allerdings Parkscheinautomaten mit Ratsmehrheit beschlossen wurden, zielen diese Anträge darauf, einerseits die Nutzung für Xantener vereinfacht zu ermöglichen, zusätzlich aber auch auf eine faire Lastenverteilung zwischen Bürgern und Gästen zu kommen. Der FBI ist ein kostenfreier, von Xantens Bürgern finanzierter Parkplatz am APX unverständlich, wenn gleichzeitig in der Innenstadt Parkgebühren eingefordert werden."

(RP)