1. NRW
  2. Städte
  3. Xanten

Xanten: FBI mahnt Thomas Görtz zu respektvollem Umgangston

Xanten : FBI mahnt Thomas Görtz zu respektvollem Umgangston

Mit einem offenen Brief reagierten Valérie Petit, Peter Hilbig und Siegfried Kemkes auf die Rede bei der CDU.

Mit einem offenen Brief reagierten Valérie Petit, Peter Hilbig und Siegfried Kemkes im Namen der FBI gestern auf die Attacken von CDU-Bürgermeisterkandidat Thomas Görtz gegen ihren Fraktionsvorsitzenden Herbert Dissen beim Politischen Aschermittwoch (RP berichtete). Sie bedanken sich bei Görtz "für die persönlichen Glückwünsche, die Dissen über die Berichterstattung in der Rheinischen Post pünktlich zu seinem Geburtstag empfangen" habe.

Die FBI weiter: "Sehr erfreut zeigen wir uns darüber, dass Sie der Meinung sind, die Xantener Wählerinnen und Wähler erwarten eine Veränderung in der Politik. Angesichts der persönlichen Beleidigungen, zu denen Sie sich hinreißen lassen, scheinen Sie nicht verstanden zu haben, dass ein respektvoller Umgangston der erste Schritt zu einer neuen politischen Kultur ist. Wir gehen davon aus, dass die Xantener sich eine sach- und themenorientierte Politik wünschen." Die angegriffenen Dissen und Hans Jürgen Thiele (SPD) hätten Görtz in den letzten Wochen eine ganze Reihe an sachlichen Fragen gestellt. "Uns ist es entgangen, dass Sie im Rahmen dessen persönlich angegriffen wurden. Sie sagen Nörgler, Nein-Sager — wo bleiben Ihre sachlichen Antworten?", fragt die FBI.

  • Peter Hilbig (l.) und Valérie Petit
    Debatte um Finanzen der Stadt : Xantens FBI lehnt geplante Steuererhöhung ab
  • Das Naturbad ist eine der Anlagen,
    Corona-Krise und Lockdown : FZX braucht wohl auch 2021 einen Zuschuss
  • Blick auf Xanten (Symbolbild).
    Bezahlbarer Wohnraum : FBI fordert für Xanten eine städtische Wohnungsbaugesellschaft

Die drei Autoren bedanken sich abschließend bei den genannten "Dinosauriern" für die zahlreichen Erfolge, die sie für die Stadt erlangt hätten. "Wir freuen uns, dass sie trotz ihres Alters immer noch bereit sind, jüngere, politisch engagierte Menschen bei ihrem Werdegang zu unterstützen."

(RP)