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Ellen Büren arbeitet seit 40 Jahren in der Wohneinrichtung St. Bernardin in Hamb

Ellen Büren feiert Dienstjubiläum in St. Bernardin : 40 Jahre als Wegweiserin des Lebens

Seit 1979 ist Ellen Büren in der Behinderten-Wohneinrichtung St. Bernardin in Hamb beschäftigt. In vier Jahrzehnten konnte sie unzähligen Bewohnern Orientierung und Nähe bieten. Ihr Dienstjubiläum wurde am Samstag gefeiert.

Solch ein Ereignis gibt es in der Wohnanlage St. Bernardin nicht oft. Denn mit vielen Gästen feierte am Samstag Ellen Büren ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Kaminzimmer der Wohnanlage. Eingeladen hatte die Jubilarin ihre Familie, viele ihrer Weggefährten, aber auch mehrere ihrer ehemaligen und jetzigen Schützlinge sowie die Bereichs- und Heimleitung.

Kaffeegedecke und kalte Getränke standen bereit, als Einrichtungsleiter Thomas Wilmsen die Jubiläumsfeier mit einer kurzen Laudatio auf seine Mitarbeiterin Büren eröffnete. „Dass Sie bereits seit 40 Jahren in unserer Einrichtung beschäftigt sind, und das in ein und derselben Gruppe, ist eine unfassbare Leistung“, würdigte Wilmsen Bürens Arbeit, die mit der immens hohen Anzahl an Dienstjahren mit Sicherheit die dienstälteste Mitarbeiterin der Einrichtung, wenn nicht gar im gesamten Bereich der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein (CWWN) sei. „Hunderten von Bewohnern haben Sie zu großen Entwicklungsschritten verholfen, ihnen Orientierung und Nähe gegeben, Sie sind Ihren schätzenswerten Prinzipien treu geblieben, sind aber auch neue Wege mitgegangen. Sie haben unzähligen Praktikanten einen denkbar guten Start ermöglicht“, waren weitere Komplimente an Büren.

Mit freundlichen Worten bedankte sich die Jubilarin bei all jenen, die gekommen waren. Sie berichtete, wie sie 1977 und 78 zunächst am Placidahaus in Xanten eine Ausbildung zur Erzieherin und danach das Anerkennungsjahr im Gemeindekindergarten Sonsbeck absolviert hatte. Schließlich sei sie am 15. September 1979 als Erzieherin auf der Notburga-Station – heute die Notburga-Gruppe – gekommen. Diese Wohngruppe leitet sie nun inzwischen seit 1984 ununterbrochen. In jungen Jahren, besonders während ihrer Lehramtsstudienzeit, sei sie gern in die Einrichtung gekommen. Und Birgitt van Stephaudt würdigte die Arbeit ihrer Schwester: „Ich schätze ihre Arbeit sehr“ – vor allem deshalb, weil es Bürens größtes Bestreben sei, dass es all ihren Schützlingen gut gehe. Zwei von ihnen, Josefine Stöckermann und Carmen Stützel, waren ebenfalls gekommen erinnerten sich gern an die Zeit zurück, in der sie auf Bürens Station gelebt hatten.

Zum Tätigkeitsfeld der Jubilarin zählt von jeher die Begleitung der Bewohner im Alltag, wobei diesen Hilfe geboten wird, wenn sie der Unterstützung bedürfen. Die Förderung der Anlagen der Bewohner und die Anleitung zu möglichst viel selbstständigem Handeln bestimmen ebenfalls Bürens Arbeit.

Für die Zukunft erhofft sich die Jubilarin einen sanften Übergang in den Ruhestand, während sie eine gute Nachfolgerin einarbeiten möchte. Nach ihrer Pensionierung möchte Büren unter anderem mehr Zeit mit ihrer Familie, besonders mit ihren beiden Enkelkindern, verbringen.