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Xanten: Die Patientennähe

Xanten : Die Patientennähe

Die eigene physiotherapeutische Praxis vermisst Lisbeth Klemmer nicht. Die Integration in einen Krankenhausbetrieb empfindet sie eher als sehr nützlich. „Kurze Wege und direkte Kontakte zu den Ärzten und der Pflege. Wertvolle Zeit geht nicht verloren, weil wir den Arzt sofort ansprechen können.

Vieles ist bei uns sehr unkompliziert und zeitnah“, nennt sie als Vorteil sowie die Überschaubarkeit dank eigenem Tagesplan im Berufsalltag. „Man darf keine Berührungsängste haben. Denn unser Beruf hat auch mit Grenzen zu tun, wenn beispielsweise die Bewegungsfreiheit eines Patienten nach einem Unfall nicht wieder hergestellt werden kann“, meint Lisbeth Klemmer

Selbst beim Einkauf trifft sie den ein oder anderen Patienten wieder. „In unserem ländlich strukturierten Umfeld sieht man sich häufiger und hat weiterhin Kontakt“, meint sie. Ursula Ingenbleek ergänzt: „Ich habe Vertrauen, weil man nicht nur Patient ist.“

(RP)