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Die Hundezählung in Sonsbeck hat sich schon bezahlt gemacht

Tierische Steuern in Sonsbeck : Hundezählung in Sonsbeck macht sich bezahlt

Das hat sich gelohnt. Sonsbeck hat alle Haushalte befragt, ob ein Hund gehalten wird. Inzwischen zahlen weitere 71 Hundehalter Steuern für ihre Lieblinge. Und wahrscheinlich kommen noch welche dazu.

Die Hundezählung, die die Gemeinde Sonsbeck in den Sommermonaten durchführen ließ, hat sich offenbar gelohnt. Kämmerer Willi Tenhagen sprach in der Ratssitzung am Donnerstag von 103 Neuanmeldungen in dem Zeitraum. 32 Hunde seien abgemeldet worden. Das jährliche Plus in der Gemeindekasse beliefe sich auf 4800 Euro.

Von Ende Mai bis Anfang Juli wurden Kostenpflichtiger Inhalt sämtliche Haushalte im Gemeindegebiet danach befragt, ob dort ein oder mehrere Hunde lebten, und ob die Vierbeiner auch angemeldet seien. Dafür waren amtlich bestellte Zähler der Firma Springer – Kommunale Dienste unterwegs. Hintergrund war, dass die Verwaltung davon ausging, dass etwa fünf bis zehn Prozent der im Gemeindegebiet lebenden Hunde nicht angemeldet seien und somit keine Steuern für sie gezahlt würden. 

Tatsächlich bestätigte sich dieser Verdacht. Gestartet mit 1128 angemeldeten Hunden, stieg deren Zahl unterm Strich auf 1199. Das sind 71 Anmeldungen mehr, was 6,3 Prozent entspricht. Tenhagen geht sogar davon aus, dass in den kommenden Wochen „noch einige Kandidaten dazukommen“, wie er sagte. Denn noch gebe es einige ungeklärte Fälle, etwa Hunde, die auf einem Grundstück gesehen oder gehört worden seien, zu denen aber keine Angaben gemacht worden seien. Oder Bestätigungen über im Haushalt lebende Hunde, ohne anschließende Anmeldung. „Vielleicht landen wir beim Zuwachs am Ende im dreistelligen Bereich“, gab Tenhagen mit Blick auf die Mehranmeldungen an.

(beaw)