Xanten: Der Klang zweier Städte an einem Abend

Xanten: Der Klang zweier Städte an einem Abend

Bislang kochten beide ihr eigenes Süppchen, jetzt kooperieren sie : Die Allgemeine Konzertorganisation Sonsbeck und der Förderverein der Xantener Jugendkulturwerkstatt "Exit" richten nächsten Samstag die Erstauflage von "Two Town Sounds" aus.

Zwischen Xanten und Sonsbeck liegen nur wenige Kilometer - und doch fand man bislang nicht wirklich zusammen. Das ändert sich aber jetzt. Denn am kommenden Samstag, 14. April, richtet die "Allgemeine Konzertorganisation Sonsbeck (Alko-Sbk) gemeinsam mit dem Förderverein der Xantener Jugendkulturwerkstatt "Exit" erstmals den Konzertabend "Two Town Sounds" aus. "Wir wollten etwas auf die Beine stellen, dass es sowohl in Xanten als auch in Sonsbeck noch nicht gab", berichtet Organisator Thomas Krebber. Der Name der Veranstaltung sagt auch aus, worauf es den Machern ankam: Zwei Städte, eine Leidenschaft - und zwar die für Musik. "Bislang haben wir immer unsere eigenen Süppchen gekocht. Die Idee, zusammen zu arbeiten gab es aber länger. Nun ist der Stein endlich ins Rollen gekommen."

Beide Veranstalter sind für zahlreiche Konzerte und Festivals bekannt. Das "Rock am Dick"-Festival in Sonsbeck ist nur ein Beweis dafür, dass die Mitglieder der Alko-Sbk ein Händchen für musikalische Veranstaltungen haben. In Xanten werden unter anderem Veranstaltungen wie das "La Familia"-Festival von Musikbegeisterten aus der Umgebung sehr geschätzt. "Die Xantener haben eine tolle Location, die noch mehr genutzt werden sollte", berichtet der 27-jährige Sonsbecker. Daher setzte man sich zusammen und begann Ende des vergangenen Jahres mit den ersten Planungen. Schnell war man sich einig, wie die gemeinsame Veranstaltung aussehen soll - und wer an diesem Abend auf der Bühne stehen wird.

Denn sowohl in Sonsbeck als auch in Xanten sei niemals das Ziel "Aus der lokalen Szene, für die lokale Szene" aus den Augen verloren worden. Dabei soll den Gästen für möglichst wenig Geld möglichst viel geboten werden. Das Ergebnis dieses Leitbildes stand dann Ende Februar fest: Vier Bands werden am kommenden Samstag im "Exit", Im Niederbruch 6, spielen.

Foto: Bands
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Eine davon kommt aus Xanten. "Black Orchid" werden die Bühne mit fetzigem Rock eröffnen. Die junge Band probt in den Exit-Räumen und hat dort bereits ihr Können gezeigt. Danach betreten die Kölner "Masons Arms" die Bühne. Sie liefern nach eigenen Angaben äußerst tanzbaren "Early Reggae Boss Sound". Auch im Anschluss werde es den Besuchern nicht leicht fallen, nur still da zu stehen, sagt Krebber. Denn dann präsentieren "Fake ID" aus Nimwegen ihre Mischung aus Ska und Reggae. Wem zum Schluss noch nicht die Puste ausgegangen ist, der könne zur Musik der "Johnny Reggae Rub Foundation" aus Köln bis zum Ende des Abends durchtanzen. "Das wird ein lustiger Abend. Wir sind zuversichtlich, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird", freut sich Thomas Krebber bereits auf mehr.

Der Einlass für alle ab 16 Jahren beginnt um 19 Uhr, Eintritt 5 Euro. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.

(p-m)