DBX will noch in diesem Jahr mit Sanierung der Xantener Wirtschaftswege beginnen

Noch in diesem Jahr soll es in Xanten losgehen : DBX nimmt sich Wirtschaftswege vor

Bei der Instandhaltung steht noch in diesem Jahr der Fürstenberg auf dem Plan.

Der Dienstleistungsbetrieb Xanten hat nun doch Mittel und Wege gefunden, um die vom Rat beschlossenen 150.000 Euro in die Instandhaltung der ländlichen Wirtschaftswege zu investieren. Noch in diesem Jahr will er sich den Fürstenberg zwischen Kleinkaliber-Schießstand und Amphitheater Birten vornehmen. Auch in den nächsten Jahren sollen, sofern in den Haushalten der gleiche Betrag bereitgestellt wird, weitere Wege repariert werden.

Der Rat hatte die 150.000 Euro im vergangenen Dezember zwar beschlossen, doch der DBX hatte vergessen, diesen Betrag für den Haushaltsentwurf anzumelden. Eine sogenannte Mittelanmeldung war von der zuständigen Stelle nicht an den Kämmerer weitergereicht worden. Darum musste der Rat das Geld nachträglich bewilligen. Damals war der DBX skeptisch, ob er überhaupt personelle Kapazitäten für die Umsetzung der Arbeiten hätte. Doch nun soll es vorangehen.

Die Vorschlagsliste von acht Wirtschaftswegen, die der Dienstleitungsbetrieb jetzt als vorrangige Maßnahmen für die nächsten vier Jahre vorgelegt hat, haben die Mitglieder des Verwaltungsrats aber wieder einkassiert. Sie erschien ihnen manchmal ungenau, manchmal in der Dringlichkeit nicht nachvollziehbar.

Für die Instandhaltung von Straßen und Wegen werden im Gegensatz zu einer Sanierung keine Anliegerbeiträge erhoben. Nach der vom DBX nun vorgelegten Liste werden die geplanten umfangreichen Arbeiten auf dem Alt-Reeser-Weg vom Lohscher Weg bis zur Gesthuysener Straße beitragsfrei sein, da die Stadt von einem Förderprogramm des Landes partizipieren will. „Die Maßnahme soll nun erfolgen, wenn die Beantragung der Fördermittel erfolgreich ist“, schreibt der DBX als Erklärung an den Verwaltungsrat. „Die bisherigen Vorbesprechungen mit der Bezirksregierung gestalten sich erfolgsversprechend.“ Anschließend könnte für Hohe Weg/Greilack bis zur Stadtgrenze ein ähnlicher Förderantrag gestellt werden. Der Weg gilt unter anderem als touristische Radstrecke in Richtung Kalkar-Hönnepel.