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Corona-Pandemie: Kommunen bereiten Bürger auf weitere Einschnitte vor

Corona-Pandemie : Kommunen bereiten Bürger auf weitere Einschnitte vor

Die bisherigen Einschränkungen für das öffentliche Leben dürften aber Mittwoch weiter verschärft werden.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben angekündigt. Diese Einschnitte müssen von den Kommunen umgesetzt werden, sobald der neue Erlass in den Rathäusern eingetroffen ist. Xantens Bürgermeister Thomas Görtz bereitete die Bürger am Abend deshalb schon darauf vor, dass die Stadt weitere Maßnahmen bekanntgeben werde. Einzelheiten sollen am Mittwoch folgen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte angekündigt, dass Spielplätze geschlossen würden sowie der Betrieb von Restaurants stark eingeschränkt und das Übernachten von Touristen in Hotels oder Pensionen verboten werde. Die Ausbreitung des Coronavirus müsse verlangsamt werden, sagte Laschet. Für die NRW-Wirtschaft solle es einen Rettungsschirm des Landes geben.

Am Montag und Dienstag hatten Sonsbeck, Alpen, Xanten, Rheinberg und andere Kommunen bereits Allgemeinverfügungen erlassen und damit Vorgaben der Landesregierung umgesetzt. Demnach wurden alle Veranstaltungen abgesagt, auch Gottesdienste. Reiserückkehrer aus Risikogebieten dürfen 14 Tage lang Einrichtungen wie Kitas oder Pflegeheime nicht betreten. Bars, Clubs, Theater, Museen, Fitnessstudios, Jugendzentren, Musikschulen, Volkshochschulen und Bordelle müssen vorerst schließen. Restaurants, Gaststätten und Hotels dürfen zunächst weitermachen, aber nur unter Auflagen. Dazu gehört, dass sich Besucher registrieren müssen, dass gleichzeitig weniger Besucher im Raum sein sollen, dass zwischen den Tischen ein Mindestabstand von zwei Metern sein muss und dass es Hygiene-Hinweise gibt. Wahrscheinlich werden die Vorschriften für die Gaststätten, Restaurants, Hotels und Pensionen aber am Mittwoch weiter verschärft.

(wer)