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Corona-Krise am Niederrhein: Arbeitsagentur sieht Lichtblick auf dem Arbeitsmarkt

Jobverlust in Corona-Krise : Arbeitsagentur sieht Lichtblick auf dem Stellenmarkt

Mit Beginn der Corona-Krise war die Arbeitslosigkeit im April in Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten deutlich gestiegen. Im Juni sieht die Arbeitsagentur nun einen „kleinen Lichtblick“.

Die Corona-Krise belastet weiter den Arbeitsmarkt in der Region. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in Alpen, Rheinberg und Sonsbeck nur noch leicht gestiegen, in Xanten sogar leicht gesunken. In allen vier Kommunen sind aber immer noch deutlich mehr Menschen ohne Job als noch vor einem Jahr. Das geht aus der Statistik der Agentur für Arbeit Wesel hervor. Demnach waren in Alpen im Juni 239 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 5,8 Prozent mehr als im Mai und 37,4 Prozent mehr als im Juni 2019. In Rheinberg waren es 812 Menschen (plus 3,3 Prozent seit Mai, plus 21 Prozent gegenüber Juni 2019). In Sonsbeck blieb die Zahl der Arbeitslosen konstant bei 168, das waren aber immer noch 28,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Xanten wurden im Juni dagegen 452 Arbeitslose gezählt, das waren 2,6 Prozent weniger als im Mai, aber 22,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Mit Beginn der Corona-Krise war die Arbeitslosigkeit im April landesweit deutlich gestiegen, auch in Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten. Im Juni seien die Zahlen im Kreis Wesel den dritten Monat hintereinander gestiegen, „allerdings fiel der Anstieg im Juni nur noch leicht aus, das ist ein kleiner Lichtblick“, sagte Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel.

(wer)