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Xanten: CDU will Xanten zur Stadt für alle Generationen machen

Xanten : CDU will Xanten zur Stadt für alle Generationen machen

Mit einer Reihe von politischen Frühschoppen in allen Ortschaften wird die CDU Xanten in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs starten, kündigte Vorsitzender Wilhelm Janßen beim Politischen Aschermittwoch an. Auftakt wird am 30. März in der Innenstadt sein.

"Beste Bildung für unsere Kinder" lautet das zentrale Thema im Wahlprogramm der CDU, das Bürgermeisterkandidat Thomas Görtz den Mitgliedern vorstellte. Die Christdemokraten wollen sich für hochwertiges, modernes, begabungsgerechtes Bildungsangebot einsetzen. Dazu gehöre der weitere Ausbau der Schulausstattung mit digitalen Medien und die aktive Gestaltung der Rahmenbedingungen für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern.

Unter dem Titel "Heimatstadt für Jung und Alt" soll Xanten eine Stadt für alle Generationen sein. Die CDU will unter anderem die Jugendarbeit stärken, das Angebot der JuKuWe verbreitern, mehr Kinder- und Jugendangebote im Hallenbad wie Discoabende oder Kino im Schwimmbad, familienfreundliche Baugrundstücke und eine barrierefreie Stadt mit seniorengerechtem Wohnraum in zentraler Lage. Der neue Rat soll, wie von der Senioren Union vorgeschlagen, einen "Ausschuss für Generationen und Soziales" und ein "Kinder- und Jugendparlament" bekommen. Weiteres Thema ist die nachhaltige Stadt- und Dorfentwicklung für Bürger und Gäste. Ein "Forum für nachhaltige Stadtentwicklung" soll ins Leben gerufen werden.

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Görtz: "Wir müssen unsere Infrastruktur durch einen weiteren Ausbau von Straßen und Radwegen stärken und unser Tourismus- und Stadtmarketing nach innen und außen weiter professionalisieren." Dass Xanten erster Luftkurort am Niederrhein wird, sei ein unbezahlbarer Marketingbonus. Wichtig sei, Tourismusanbieter und die Bürgerschaft einzubinden und mitzunehmen. Zu diesem Thema gehört für die CDU auch der Erhalt eines Saunaangebotes. Zudem stehe die CDU für solide Haushalts- und Finanzpolitik. Dazu gehören stabile Steuern und Gebühren, der Abbau des Haushaltsdefizits, die Verringerung der Nettoverschuldung und die Senkung der kommunalen Abgaben wie zuletzt bei den Abfall- und Straßenreinigungsgebühren. Die CDU ist für aktive Wirtschaftsförderung und will die Gewerbegebiete Birten und Sonsbecker Straße weiterentwickeln.

Zu Beginn des Abends hatte Herbert Reul, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, für große Beteiligung auch an der Europawahl geworben. Es gehe darum, mit einem starken Votum für die CDU auch die Arbeit von Angela Merkel in Berlin zu stärken. Gerade angesichts des Wegfalls der Drei-Prozent-Hürde sei eine hohe Wahlbeteiligung wichtig. Reul kritisierte das Urteil und hofft mittelfristig auf verfassungsrechtliche Lösungen. Auch an der Arbeit in den Stadträten sehe man, welche Probleme es mit sich bringt, wenn auch Kleinparteien und Einzelkandidaten Mandate bekommen.

(RP)