Kommentar: Bürger haben Recht auf Information

Kommentar: Bürger haben Recht auf Information

Zuerst der Tod der beiden Xantener Senioren und dann der Ermittlungserfolg in Sachen Vandalismus: In beiden Fällen hat die Polizei - die Pressestellen in Duisburg und Wesel - die Öffentlichkeit nicht informiert. Erst auf Nachfrage unserer Redaktion rückten die Sprecher mit Informationen raus. Das kann oder mag man als journalistischen Erfolg werten. Das ist allerdings nicht entscheidend, denn die Bürger haben ein Recht darauf, über solche Vorfälle informiert zu werden. Das sollten sich die zuständigen Beamten zu Herzen nehmen. Meine Meinung: Eine gute Informationspolitik ist immer die beste Wahl. Sie gilt sowohl für gute, als auch für schlechte Nachrichten. Warum wurde nicht informiert? Im aktuellen Fall war es wohl Unerfahrenheit. Der rätselhafte Tod der 89 Jahre alten Frau in Xanten wurde als "normal" eingestuft. Das mag in Duisburg üblich sein, im ländlichen Xanten allerdings noch lange nicht.

Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie: julia.loercks@rheinische-post.de

(RP)