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Xanten: Blick in das Herz der neuen Kreisleitstelle

Xanten : Blick in das Herz der neuen Kreisleitstelle

Kreis Wesel (sz) Ein bisschen erinnert der Disponentenraum der nagelneuen Kreisleitstelle an ein Raumschiff: Das Nervenzentrum von Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz für 13 Städte und Kommunen des Kreises Wesel an der Jülicher Straße wirkt modern.

Von Anfang November an läuft hier jeder Notruf der Nummer 112 auf. Rund 130 000 Einsätze werden dann jährlich koordiniert, rund 1000 Anrufe täglich angenommen. 8,5 Millionen Euro hat das Projekt gekostet und gestern, zur Einweihung, war das Haus voller Feuerwehrleute mit zufriedenen Gesichtern. Landrat Ansgar Müller und der Leiter der Kreisleitstelle, Volker Schulz (r.) zeigten das Herzstück der Leitstelle. Vieles ist anders als am Kurfürstenring. Die rund 40 Mitarbeiter, die hier im Schichtdienst arbeiten werden, müssen auf die neuen Systeme geschult werden. "Die ursprüngliche Idee eines halbjährigen Probebetriebes haben wir verworfen", erläutert Lars Rentmeister vom Kreis. Es gibt nicht genug Personal, um zwei Leitstellen parallel zu besetzen. "Jetzt wächst der Betrieb langsam herüber."

(RP)