Biker und Motorradfahrer in Sonsbeck beim Jumbo Run

Jumbo Run in Sonsbeck : Motorradfahrer erobern Sonsbeck

So viele wie noch nie: Mehr als 200 Motorradfahrer beteiligten sich beim „Jumbo Run“ durch Sonsbeck und Xanten. Fazit des Veranstalters: „Es war eine äußerst ruhige und gelungene Rundfahrt.“

Aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus den Niederlanden waren genau 232 Motorradfahrer zum „Jumbo Run“ nach Sonsbeck gekommen, wie es der Initiator Gregor Joosten nach der vierstündigen Rundfahrt durch Sonsbeck und Xanten auf dem Zeltplatz am Sonsbecker Abenteuerspielplatz berichtete.

Auf diesem weitläufigen Platz hatten viele der Teilnehmer bereits früh am Morgen ihre Zelte aufgebaut, denn das gemeinsame Grillen und das harmonische Sitzen am Lagerfeuer zählt ebenfalls zum Tagesprogramm jedes „Jumbo Runs“. Mit einem elfköpfigen Team, dem auch seine Frau Barbara und das Ehepaar Christiane und Willi Kisters angehört, hatte Joosten den „Jumbo-Run“, für den das „Unternehmen Zündkerze“ als Veranstalter steht, organisiert. „Es war eine äußerst ruhige und gelungene Rundfahrt“, erklärte Joosten.

In allen Orten habe man den Motorradfahrern, die größtenteils Kinder, aber auch erwachsene Menschen mit Behinderung, im Beiwagen oder auf der Sitzbank Platz nehmen ließen, zugejubelt. „In Vynen war eine Straße ganz prächtig geschmückt“, freute Joosten sich noch im Nachhinein, nicht einmal ein Schild mit einem herzlichen Willkommensgruß habe gefehlt. Begleitet wurde das Motorradkorso von sieben Polizei-Fahrzeugen, und zwar drei „Bullis“ und vier Motorrädern.

Vor der Abfahrt am Kastell erklärten die Motorradfahrer Michael Peters vom Polizei-Sonderdienst aus Wesel und Stephan Klicke aus Kleve ihren Sondereinsatz: „Wir halten den Verkehr auf den Kreuzungen an und übergeben die Überwachung der Absperrungen dann den freiwilligen Helfern, die durch ihren persönlichen Einsatz zum komplikationsfreien Ablauf des „Jumbo Runs“ beitragen.“

Freude und Aufregung stand nicht nur den vielen Menschen mit Behinderung im Gesicht geschrieben, als der Korso sich vom Kastell aus auf die 80 Kilometer lange Strecke begab, auch die Fahrer hatten Gefühle der besonderen Empathie. So war Bernd Esters voller freudiger Erwartung mit seiner Honda Transalp aus Hilden gekommen, Norbert Minig mit seiner Can-Am Spyder aus Bad Hönnnigen, Peter Zertisch hatte sich zum fünften Mal mit seinem Trike unter die Motorradfahrer gemischt, Seven Brenk aus Xanten sogar zum 18. Mal.

Brenk gehörte zu den 15 Streckenposten, die dafür sorgten, dass Beifahrer wie Kalle van de Loo aus Lüttingen die Fahrt mit größtmöglicher Sicherheit erleben durften. Vor der Abfahrt hatte der evangelische Pfarrer Frank Bublitz allen Teilnehmern des „Jumbo-Runs“ den Segen ausgesprochen, das auch im Namen des katholischen Pfarrer Günther Hoebertz. Markus Janßen, Fachbereichleiter für Ordnung und Soziales, sprach ebenfalls ein sehr freundliches Grußwort, mit dem er auch gute Wünsche für Bürgermeister Heiko Schmidt übermittelte.

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