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Beeksches Feld in Xanten: Politik berät über Planungen für neues Wohnquartier

Beeksches Feld in Xanten : Politik berät über Planungen für neues Wohnquartier

Nachdem Xantens Verwaltung einen Vorschlag für das neue Wohnquartier „Beeksches Feld“ vorgelegt hat, haben Anwohner Bedenken geäußert. Um den Hinweisen nachzugehen, sollen Gutachten beauftragt werden.

Die Politik in Xanten muss entscheiden, wie es mit den Plänen für ein neues Wohnquartier weitergeht. Die Verwaltung schlägt vor, dass sie die erforderlichen Gutachten in Auftrag gibt, um die bisherigen Überlegungen für das „Beeksche Feld“ zu konkretisieren. Dafür müsste dann auch Geld im Haushalt eingeplant werden. Der Stadtrat stimmt in seiner Sitzung am Dienstag, 7. Dezember, darüber ab.

Unter dem Titel „Beeksches Feld“ ist im Südosten des Xantener Stadtgebiets ein neues Wohnquartier geplant. Demnach sollen auf einem freien Gelände an der Ecke der Bundesstraße 57 und der Landstraße 480 insgesamt 134 Wohneinheiten gebaut werden – als Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser. Auch eine Senioren-WG ist vorgesehen. Nachdem ein Konzept vorgestellt wurde, äußerten Anwohner Bedenken wegen Lärm, Verkehr, Starkregenereignissen und der Anbindung des neuen Quartiers an die Stadt. Deshalb schlägt die Verwaltung weitere Untersuchungen vor.

Die Freie Bürgerinitiative (FBI) sieht in dem Konzept für ein Wohnquartier mit eigener Verkehrsanbindung, einem Grüngürtel und einer Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern „viel Potenzial“, wie Uwe Schmidtke sagte. „Die vorgestellte Rahmenplanung stellt sehr gute zukunftsorientierte Ansätze vor.“ Die FBI sehe einige Punkte aber auch „sehr kritisch“, vor allem die Frage des Lärmschutzes für das zukünftige Wohnquartier und die bestehende Bebauung in der Umgebung. Die Frage der Entwässerung des Geländes nach Starkregenereignissen müsse ebenfalls noch geklärt werden. Es sei richtig, dass die Anwohner früh in die Planungen eingebunden würden. Sie dürften nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Außerdem forderte Schmidtke, dass in der weiteren Diskussion berücksichtigt werde, dass in Xanten bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt werde.

(wer)