Baugebiet Op den kleinen Hammel in Xanten-Vynen: Stadt stellt Pläen vor

Infoabend in Vynen : Neue Baugrundstücke vorgestellt

Die Stadt rechnet mit großer Nachfrage fürs Baugebiet „Op den kleinen Hammel“ in Vynen. Preise und Größe der Grundstücke stehen aber noch nicht fest. Baustart soll in 2020 sein.

Für das Neubaugebiet „Op den kleinen Hammel“ rechnet die Stadt mit einer großen Nachfrage nach Grundstücken. Noch in diesem Jahr will sie die ersten Verkäufe verbuchen, Baubeginn ist voraussichtlich in 2020. Auf dem früheren Acker östlich des Kreisverkehrs in Vynen sind 15 Eigenheime sowie zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Diese Planungen stellten Bürgermeister Thomas Görtz und Dezernent Niklas Franke am Mittwoch in der früheren Grundschule vor.

Die ersten Weichen für die Ausweisung als Baugebiet hatte der Rat bereits vor zwei Jahren gestellt, nun sind die Pläne konkret. „Wir sind auch in den Ortschaften sehr dahinter her, Baugrund für junge Menschen anzubieten“, sagte Görtz. Er rechnet mit einer ähnlich großen Nachfrage wie für das Bauland auf dem Gelände des ehemaligen Nibelungenbads in Wardt. Eine Interessentenliste besteht bereits, weitere potentielle Käufer können sich unverbindlich bei der Stadt registrieren lassen. Die Verteilung der Grundstücke erfolgt nicht nach dem Windhundverfahren „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Stattdessen soll laut Franke ein ähnlicher Kriterienkatalog bei der Entscheidung über den Käufer zum Tragen kommen wie in Wardt. Dort gab es Punkte zum Beispiel für einen Arbeitsplatz in Xanten oder für die Pflege eines Menschen mit anerkannter Pflegestufe im Haushalt. Allerdings werde man wohl Anpassungen vornehmen, sagte Franke. In Wardt hatte sich nach Ansicht der Politik im Nachhinein als wenig glücklich erwiesen, dass ein Kaufinteressent pro Kind im Haushalt zehn Punkte erhalten hatte. Damit sei dieser Faktor bei mehreren Kindern zu sehr gewichtet worden, war später zu hören.

Die Zufahrt zum „Op den kleinen Hammel“ wird über die Rheinallee erfolgen und ist als Sackgasse konzipiert. Sie ist so angelegt, dass sie auch ein späteres angrenzendes Baugebiet erschließen kann. „Doch da ist im Moment nichts geplant“, erklärte Franke. Die Rheinallee selbst soll einen ordentlichen Fußweg erhalten. Über die Grundstücksgrößen könne er noch keine Angaben machen, sagte Franke. Es seien aber auch kleinere Grundstücke geplant. Ebenso gibt es noch keine Baulandpreise. Die beiden Mehrfamilienhäuser werden acht und sechs Wohnungen haben. Die aktuellen Planungen sollen im Bezirksausschuss am 7. März ab 17 Uhr im Vereinsheim erläutert werden.

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