Xanten: Bahnübergang Römerstraße bleibt umstritten

Xanten: Bahnübergang Römerstraße bleibt umstritten

Umlaufschranke oder eine richtige elektronische Halbschranke? Im Bezirksausschuss Birten steht am morgigen Mittwoch im Schützenhaus Gindericher Straße (Beginn 19 Uhr) erneut eine hitzige Diskussion zum Bahnübergang Römerstraße bevor.

Die Stadt schlägt vor, hier Umlaufgeländer zu errichten, so dass Kraftfahrzeuge gezwungen sind, auf andere, besser gesicherte Übergänge auszuweichen. Hans-Peter Feldmann und Ausschussmitglied Hermann Janßen hingegen machten gestern noch einmal Stimmung für den Vorschlag einer Halbschranke. Diese sei auch fester Bürgerwille.

Zudem berufen sie sich auf politische Äußerungen in der Vergangenheit. So habe sich zum Beispiel die CDU Mitte 2017 gegen eine Umlaufschranke ausgesprochen. Die Umwege für Anwohner, Landwirte und Gewerbetreibende wären schlicht zu lang, begründete damals Fraktionsvorsitzender Pankraz Gasseling diesen Antrag.

Janßen und Feldmann kritisieren auch, dass bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses Ende September nur wenige Beiträge der Anwohner protokolliert wurden. Ebenso sei ein Bürgerantrag mit 150 Unterschriften nicht behandelt worden.

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Die Stadt befürwortet in ihrem Beschlussvorschlag für die Ausschussmitglieder eine Umlaufschranke. Eine Nutzung des Übergangs wäre dann nur noch durch Fußgänger und Radfahrer möglich. Der andere Verkehr könne den Übergang Heesweg nehmen.

Die Alternative in Form einer Schrankenanlage würde hingegen nach Schätzung der Deutschen Bahn 1,5 Millionen Euro kosten. Die Kosten hierfür müssten unter Stadt, Bahn und Bund gedrittelt werden. Eine Umsetzung würde zwischen drei und sechs Jahre dauern. Die DB wünsche aber eine schnelle Lösung.

(pek)
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