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Budberg: Aufpflasterungen mit Bremseffekt

Budberg : Aufpflasterungen mit Bremseffekt

Dass die Geschwindigkeit auf der Rheinkamperstraße reduziert werden müsse, sei ein Grund, diese Straße teilweise neu zu strukturieren. Die Maßnahme diene vor allem dem Schutz der Schulkinder. Peter Bender und Anette Altendorf, Fachbereich Stadtentwicklung und Bauplanung, stellten rund 30 Bürgern in einer Versammlung im DRK-Heim Budberg die Maßnahme vor. Zwischen dem Bereich der Sparkasse und der Lindenschule am Kiefernweg seien drei Aufpflasterungen angedacht. Bender und Altendorf stellten die unterschiedlichen Aufpflasterungs-Alternativen vor: Sowohl Aufpflasterungen, die bündig an den Gehweg anschließen und somit als Querungshilfe dienen, als auch Aufpflasterungen, an den die Ränder für Radfahrer frei blieben, seien möglich.

Entscheidung im September

Entschieden werde im Bau- und Planungsausschuss im September. „Heute wollen wir ihre Anregungen mitnehmen“, so Bender. Auch dass der fehlende Gehweg auf der westlichen Seite der Rheinkamperstraße endlich gebaut werden solle, war Thema der Versammlung: Im Bereich der Hausnummern 10 und 10a gegenüber dem DRK-Heim soll ein Bürgersteig in einer Breite von 1,50 Meter ausgebaut werden. Der Gehsteig auf der gegenüberliegenden Seite wird von 2,60 Meter auf 1,50 zurückgebaut. Die Straße verenge sich in diesem Bereich dadurch auf 5,50 Meter. Insgesamt wird ein Gehsteig von 25 Metern ausgebaut. „Nördlich der Hausnummern 10 und 10a soll der Gehweg bis zur Höhe der Häuser Nummer 8 und 8a auf zwei Meter ausgebaut werden“, so der Fachbereichsleiter. Bender schätzte, dass sich die Kosten für den Gehweg auf etwa 40 000 Euro belaufen.

Anlieger zahlen 65 Prozent

Konkrete Zahlen konnte der Fachbereichsleiter allerdings noch nicht nennen. Auf die Anlieger beider Straßenseiten entfallen anteilig 65 Prozent der Kosten. 35 Prozent trägt die Stadt. Die Kosten berechnen sich u. a. nach der Grundstücksgröße. Der größte Anteil entfällt laut Bender somit auf die Schule, die die größte Fläche habe. Die Meinungen über die Notwendigkeit des Gehwegs waren geteilt.

(RP)